Hannover hat auswärtsstarken Aufsteiger zu Gast / Intensivere Kontrollen

Dreier gegen Ingolstadt ist für 96 heute fast Pflicht

Trotz eienr guten Leistung gegen Mönchengladbach verließen die „Roten“ enttäuscht den Platz.

Zudem ist kaum ein Offensiv-Feuerwerk zu erwarten. Beide Mannschaften kamen bislang ligaweit zu den wenigstens Torchancen. Besserung gab es zuletzt bei den Bayern, die sich beim 3:1-Sieg gegen Darmstadt immerhin sieben Chancen erarbeiteten. Davon kann man bei 96, das in den ersten sechs Heimspielen dieser Saison schon fünf Niederlagen aufweist, nur träumen.

So gut wie sicher ist gegen den Neuling das Comeback von Leon Andreasen. Der Däne, der sich beim Paket-Öffnen schwer geschnitten hatte, dürfte wohl Ceyhun Gülselam ablösen, der beim 1:2 in Gladbach zentral hinter dem einzigen Stürmer Artur Sobiech eigentlich eine ordentliche Partie geliefert hatte. Andreasen hat mit seiner Schutzmanschette wieder komplett mittrainiert und will selbst auch wieder auf den Platz. Gülselam hingegen würde wohl nur im Team bleiben, wenn Andreasens dänischer Landsmann Uffe Bech wegen seiner Fußverletzung ausfiele. Dann würde Andreasen auf die rechte Seite rücken. Zurück im Training sind auch wieder Mevlüt Erdinc und Miiko Albornoz. Ob Felix Klaus rechtzeitig wieder fit wird, ist fraglich.

Ebenso fraglich dürften die 17 Punkte bis zur Winterpause sein, die Präsident Martin Kind von seinem Team eingefordert hat. Da ist ein Dreier gegen Ingolstadt schon fast Pflicht, denn danach geht es noch nach Schalke und nach Hoffenheim, ehe zum Abschluss Bayern München in die Landeshauptstadt kommt. Ein schweres Programm, bei dem gegen den Meister nichts drin sein dürfte.

Unterdessen schaut sich 96 nach Neuzugängen um. Aus Nürnberg, wo der neue Sport-Geschäftsführer Martin Bader und Talentspäher Christian Möckel zuletzt tätig waren, sollen neben Josip Drmic (Ex-Nürnberger, jetzt Gladbach) auch Allessandro Schöpf und Guido Burgstaller im Blickfeld sein, doch die Franken wollen diese Spieler nicht an ihre ehemaligen Führungskräfte abgeben. Auch Israel-Stürmer Eran Zahavi (Tel Aviv) sahen sich die 96er an, er dürfte aber viel zu teuer sein.

Festgezurrt hat 96 zwei Testspiele während der Winter-Trainingslagers vom 7. bis 14. Januar 2016 in Belek (Türkei): Am 11. und 13. Januar gehts gegen den HSV und Hertha BSC. Platzt das Trainingslager aus politischen Gründen (Konflikt Türkei – Russland), will 96 den Umbruch mit bis zu vier neuen Spielern zuhause in Hannover vollziehen.

Aufgrund der intensiveren Kontrollen am Stadion sollten die Fans heute mehr Zeit einplanen, Der Einlass beginnt um 13 Uhr. haz/gsd

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