2. Bundesliga

Hannover 96 Samstag in Dresden zu Gast

Fussballer laufen
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Die Hannoveraner haben sich intensiv auf das Auswärtsspiel in Dresden vorbereitet.

Hannover - 1:1 in Bremen, 0:3 gegen Rostock, 4:0 im Pokal in Norderstedt - wohin geht der Trend von Fußball-Zweitligist Hannover 96 heute (20.30 Uhr, Sky und Sport1 live) beim schweren Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden? Trainer Jan Zimmermann und „seine Roten“ hoffen auf den ersten Punktspielsieg, was im Rudolf-Harbig-Stadion äußerst schwer werden wird.

Zimmermann, dessen Team am dritten Spieltag schon zum zweiten Mal zur besten Samstagabendzeit live im Free-TV erscheint, gibt sich vor dem Zweitliga-Spiel bei Dynamo kämpferisch. „Wir werden Duckschi auf keinen Fall abgeben“, sagte der 41-Jährige über das Interesse des Nordrivalen Werder Bremen an dem besten 96-Stürmer. Ducksch (vergangene Saison 15 Mal erfolgreich) sollte von den Bremern an die Weser gelockt werden. Dort spielt mit Niclas Füllkrug bereits ein weiterer ehemaliger 96er.
Auch an der Entwicklung seines Teams zweifelt der neue Trainer trotz der 0:3-Niederlage gegen Hansa Rostock im vergangenen Zweitliga-Spiel nicht. „Ich bin von der Mannschaft überzeugt und davon, dass sich die Ergebnisse einstellen werden“, sagte Zimmermann. „Wir haben es gegen Bremen sehr gut gemacht. Wir haben gegen Rostock nicht so viel falsch gemacht. Und wir haben es gegen Norderstedt im Pokal sehr kontrolliert gemacht.“
In Dresden werden die Niedersachsen am Samstagabend wieder ihren Neuzugang Sebastian Kerk einsetzen können. Der Ex-Osnabrücker hat nach seinen Achillessehnenproblemen wieder das Training aufgenommen. Linton Maina ist nach seinem positiven Corona-Test aus der Quarantäne zurück, sein „Hausarrest“ ist jetzt vorbei. Vom Ergometer-Rad ist er gestern mit in den Bus nach Sachsen gestiegen. Ein Kurzeinsatz ist im Bereich des Möglichen. Wenn er eingesetzt werden kann, soll er über außen Dampf machen.
96-Neuzugang Julian Börner weiß um den „Hexenkessel“ in Dresden. Als Verlierer ist er aber dort noch nie vom Platz gegangen. Mit seinem früheren Klub Bielefeld hat er 2017 ein 1:1 bei den Dynamos geholt, traf dabei sogar selbst nach Rückstand. Arminia blieb in der 2. Liga. Dass 96 unter seiner Regie noch keinen Punktspielsieg eingefahren hat, stört Coach Zimmermann nicht übermäßig. „Ich mache mir da keinen Druck“, meinte der frühere Havelser Trainer. Über eine längere Distanz werde sich die Zusammenarbeit mit dem Team positiv auszahlen. Im Sturm sieht Zimmermann viel Qualität, in der Abwehr habe man mit Marcel Franke und nun Börner ein solides Duo. Natürlich gebe es noch Defizite, zum Beispiel fehle noch ein defensiver Mittelfeldmann. In Dresden müssen da Dominik Kaiser und Sebastian den Job teilen. Insgesamt sei er davon überzeugt, dass es bei 96 über kurz oder lang Erfolge geben werde. Dresden wäre da ein Anfang. Dreht 96 den Dynamos den Saft ab? haz/gsd

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