2. Bundesliga

96 im ersten Heimspiel gegen Hansa Rostock

Hannover 96
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Nicht nur beim Training müssen die Kicker von Hannover 96 mit dem Ball umgehen können, wie bei dieser Koordinationsübung.

Hannover - Erstes Heimspiel – und das wohl vor 14 000 Zuschauern. Hannover 96 erwartet am Sonnabend um 13.30 Uhr in der zweiten Fußball-Bundesliga den Aufsteiger Hansa Rostock. „Ich freue mich, dass es so entschieden wurde, wie es entschieden ist“, sagt 96-Trainer Jan Zimmermann. „Wir freuen uns extrem, dass wieder Zuschauer kommen. Bei denen hoffe ich aber auch, dass sie Geduld haben. So ein Spiel kann auch mal etwas zäh sein.“

Nach dem starken Auftritt beim 1:1 bei Bundesliga-Absteiger Werder Bremen sieht Zimmermann wohl auch keine Veranlassung, die Mannschaft personell zu verändern, zu gut war der Auftritt seiner Elf in Bremen. Denn diesen Auftakt an der Weser hätten die 96er auch gewinnen können. „Wir müssen da unterscheiden zwischen dem Ergebnis und der Leistung. In weiten Teilen war ich mit der Leistung zufrieden. Die gibt den Jungs viel Selbstvertrauen. Mit dem Punkt in Bremen sind wir definitiv zufrieden, wissen aber auch, dass wir gerade aufgrund der letzten Viertelstunde mehr Ertrag hätten rausholen können“, spricht Zimmermann die ausgelassenen Torchancen an. Bis auf Franck Evina und Tim Walbrecht kann Zimmermann auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Gleichwohl warnt der 96-Coach vor den Rostockern: „Was ich gesehen habe, ist, dass Rostock lange Zeit besser war als Karlsruhe und durch zwei unglückliche Tore in Rückstand geraten ist. Davor hätten sie gut und gerne in Führung gehen können“, sagt Zimmermann. „Das wird mit Sicherheit ein schweres Spiel und ein ganz anderes Spiel, als das gegen Werder Bremen.“ 
Favoritenrolle

Aber er weiß auch, dass sein gastgebendes Team versuchen muss, mit der Favoritenrolle klarzukommen gegen Hansa, das sicherlich mit der Euphorie eines Aufsteigers nach Hannover kommt.
„Wir werden mit Sicherheit Geduld brauchen, wir werden viel Ballbesitz haben und müssen aufpassen, dass wir nicht in Konter laufen, dass wir die gut absichern und unsere Angriffe gut zu Ende spielen“, betont Zimmermann.
In Bremen war indes schon die Handschrift des neuen Trainers zu erkennen – hinten sicher zu stehen und über die Flügel mit den offensiven Außenverteidigern Sei Muroya, der ein ganz starkes Spiel in Bremen zeigte und das 1:1 durch Torjäger Marvin Ducksch mit einem sensationellen Pass in die Tiefe, und dem Schweden Niklas Hult immer wieder für Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse zu sorgen. Und in Bremen zeigte sich, dass Zimmermann sehr gute Alternativen besitzt. So wirbelte Linton Maina nach seiner Einwechslung noch einmal die Bremer Abwehr gehörig durcheinander und zeigte, dass die 96er auf jeder Position doppelt gut besetzt sind. „Wir sind eine sehr homogene Truppe, die sich immer mehr gefunden hat, die sich gut versteht und bei aller Konkurrenz, Ehrgeiz und auch dem Leistungsdruck, den wir haben, ein sehr gutes Klima hat“, weiß Zimmermann.        wg/gsd     

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