Sonntag in Mainz

Hannover 96: Wende oder Trainer-Ende?

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Die 96er haben nach der Berlin-Pleite die Woche über intensiv auf das wichtige Spiel in Mainz vorbereitet.

HANNOVER - Gibt es jetzt wenigstens mal eine kleine Wende? Mitten im ganzen Ärger um die unsägliche 50+1-Regelung und die ausgesetzte außerordentliche Mitgliederversammlung muss Hannover 96 am Sonntag (15.30 Uhr) beim FSV Mainz 05 antreten.

Ob es für Trainer André Breitenreiter ein „Endspiel“ ist oder nicht – darüber gibt es schon wieder unterschiedliche Ansichten.

Nach der einmal mehr enttäuschenden Heimpleite gegen Berlin (0:2) hieß es zunächst, die Tage von Breitenreiter seien nun doch gezählt. Ehe dann wieder einmal Präsident Martin Kind eine Kehrtwende machte und erklärte, es werde (zumindest vorerst) nicht die letzte Partie bei 96 für den Coach sein. Ja, was denn nun? Schlüssige Antworten scheint es darauf nicht zu geben. Auf alle Fälle ist es so, dass sich für den Trainer der Roten ein Kreis schließt. Am ersten Spieltag der vergangenen Saison fing er mit einem 1:0-Sieg bei den Mainzern seinen Job bei 96 an. Wie es weiterging, ist bekannt: 96 holte in der Vorrunde der vergangenen Serie gute 23 Zähler und auch den bisher letzten Auswärtssieg in Augsburg. In der Rückrunde begann bereits der bis jetzt unaufhörliche Abschwung mit nur noch 16 Punkten. Was diese Saison bisher heraussprang, ist ebenso gegenwärtig: Kümmerliche neun Zähler von 39 möglichen – eine klare Abstiegsbilanz.

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