2. Fußball-Bundesliga

96 brennt gegen Würzburg auf Wiedergutmachung

Männer mit Ball versuchen die Tonne zu trefen.
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Ab in die Tonne: Das gilt zumindest beim Training der Hannoveraner beim Spiel mit dem Ball.

Hannover - Hannover 96 hat noch etwas gutzumachen mit Blick auf das Spiel in der 2. Fußball-Bundesliga gegen die Würzburger Kickers am Sonntag um 13.30 in der HDI-Arena. Im Hinspiel hatte das Team von Trainer Kenan Kocak gegen den Tabellenletzten und Aufsteiger mit 1:2 verloren – eine damals faustdicke Überraschung und der Beginn der Mittelmäßigkeit der Hannoveraner in dieser Liga.

„Das Spiel am Wochenende gegen die Würzburger Kickers – das zählt für uns, darauf fokussieren wir uns. So wollen wir einfach immer wieder von Spiel zu Spiel denken“, meinte Kocak plattitüdenhaft bei der Pressekonferenz am Donnerstag. „Wir spielen zuhause, wir haben jetzt vier Spiele nicht gewonnen und wollen einfach das Gefühl wieder zurückhaben, nach dem Schlusspfiff mit drei Punkten dazustehen“, nimmt Kocak sein Team bei der Aufgabe am Sonntag in die Pflicht.
Dieses muss indes auf seinen Stammtorwart Michael Esser verzichten, der sich wegen eines Corona-Falls in der Familie in Quarantäne begeben musste. Für ihn wird gegen das Schlusslicht Martin Hansen das 96-Tor hüten. „Ich habe großes Vertrauen in Martin, wie in alle Spieler bei uns im Kader. Martin ist ein positiv Verrückter. Er hat einen hohen Stellenwert in der Mannschaft“, so Kocak über den 30-jährigen Dänen, der morgen zum Zuge kommt.
Der 96-Coach warnte gleichwohl seine Spieler, den Gegner an dessen Tabellenstand zu messen. „Sie haben den HSV und Düsseldorf zuletzt geschlagen“, sagte Kocak, der möglicherweise bald auf Linton Maina setzen kann. Der 21-jährige Flügelstürmer absolvierte erstmals nach seiner langwierigen Knieverletzung ein komplettes Teamtraining. Für Würzburg und wohl auch gegen Kiel käme allerdings ein Einsatz von Maina zu früh, zu viel Trainingsrückstand weist er noch auf. „Aktuell gibt es noch Fragezeichen. Wir wissen nicht, wie sein Körper reagiert“, ist Kocak vorsichtig.
In die Stammelf dürfte sich unterdessen Philipp Ochs gespielt haben, jedoch auch aufgrund der Formschwäche des vom 1. FC Köln ausgeliehenen Kingsley Schindler. Ochs drängt sich zudem durch sein Tor zum zwischenzeitlichen 1:0 vor einer Woche bei Erzgebirge Aue auf. Gefährdet, für ein Spiel gesperrt zu werden, sind indes Torjäger Marvin Ducksch und Außenverteidiger Niklas Hult aufgrund ihrer bisher je vier gelben Karten.        

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