Handball-Bundesliga

Drittes Auswärtsspiel in Folge für die Recken

TSV Hannover Burgdorf - THW Kiel
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Timo Kastening, hier beim Heimspiel gegen den THW Kiel, tritt am Dienstagabend mit den Recken beim Neuling HSG Nordhorn-Lingen an. Sportchef "Smöre" Christophersen warnt vor Überheblichkeit.

Hannover - Überhaupt keine Pause für die Recken: Nachdem sie erst am Sonntagmittag per ICE von der 23:30-Pleite bei den Rhein-Neckar Löwen aus Mannheim zurückgekommen sind (die LDZ berichtete), müssen sie am heutigen Dienstag (19 Uhr) schon wieder bei der HSG Nordhorn-Lingen antreten.

Das dritte Auswärtsspiel in Folge. Und das bei einem Bundesliga-Neuling mit zwei Gesichtern. Am vergangenen Donnerstag zeigte das Team aus der Grafschaft Bentheim sein gutes, gewann sensationell mit 32:30 bei den Füchsen Berlin, die danach Trainer Velimir Petkovic vor der Tür setzten. Rechtsaußen Robert Weber markierte dabei starke 14 Treffer, der Österreicher, der in Magdeburg vor der Saison keinen neuen Vertrag mehr erhielt, war überhaupt nicht zu stoppen. Weber liegt mit 157 Toren auf Platz drei der Torjägerliste hinter Bjarki Elisson (Lemgo, 194) und Hans Lindberg (Berlin, 186). Hannovers Timo Kastening ist mit 132 Treffern auf Platz neun abgerutscht. Morten Olsen traf bislang 111 Mal. Zuvor hatte die HSG 16 Spiele in Folge verloren und vorher den bis dahin einzigen (Heim-)Sieg gegen den SC DHfK Leipzig (33:30) im Nordhorner Euregium geholt. Gespielt wird am Dienstag diesmal aber im zweiten Domizil, der Emsland-Arena in Lingen. „Wir müssen jetzt nach vorn schauen. Nordhorn ist eine schwere Aufgabe“, sagte Recken-Sportchef „Smöre“ Christophersen. „Wer glaubt, in dieser Liga irgendwo hinzufahren und einfach die Punkte mitzunehmen, wir immer wieder eines Besseren belehrt.“

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