Handball-Bundesliga

Recken jetzt mit vier Auswärtsspielen in Folge

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Timo Kastening (hier gegen die Rhein-Neckar-Löwen) tritt am Sonntag mit den Recken bei der HSG Wetzlar an. Für die TSV Hannover-Burgdorf der Auftakt zu einer Serie von vier Auswärtsspielen in Folge.

Hannover – Länderspiel-Pause vorbei – jetzt geht’s für die Recken wieder los: Zunächst am Sonntag (16 Uhr) im Auswärtsspiel bei der HSG Wetzlar. Es ist das erste einer nun folgenden Auswärtsserie mit vier Partien in fremden Hallen in Folge.

Der Spitzenreiter der Handball-Bundesliga, der am Donnerstag von der 25:26-Niederlage des THW Kiel bei den Rhein-Neckar Löwen profitierte, wird jetzt mehreren harten Prüfungen unterzogen. Nach dem Spiel in Wetzlar geht es weiter mit dem Topspiel beim Tabellenzweiten THW Kiel, dann folgt das Match in Leipzig. Zum Abschluss der Auswärtsspiel-Serie gibt es dann noch das Pokal-Auswärtsmatch im Viertelfinale bei den Rhein-Neckar Löwen am 4. Dezember. Ein heftiges Programm. Verrückt dabei: Im November stehen für die Hannoveraner nur zwei Spiele auf dem Programm – dafür sind im Dezember gleich acht angesetzt, inklusive des „Weihnachtsspiels“ am 26. Dezember zuhause gegen Stuttgart. In Wetzlar haben sich die Recken meistens schwer getan. Die Gesamtbilanz spricht nach wie vor für die Mittelhessen, die elf Spiele gegen die TSV Hannover-Burgdorf gewannen, einmal unentschieden spielten, während es für die Recken nur acht Erfolge gab. Den letzten Sieg in der Rittal-Arena gab es 2012. Wieder mit von der Partie ist Morten Olsen. Der Spielmacher fehlte im Niedersachsen-Derby gegen Nordhorn wegen eines Infekts. Auch Linksaußen Vincent Büchner steht wieder zur Verfügung. Bei Evgeni Pevnov ist ein Comeback noch offen. Der Kreisläufer hatte Oberschenkelprobleme, war gegen Nordhorn auch nicht dabei. Zu einem wichtigen Faktor ist inzwischen auch wieder Mait Patrail geworden. Der Este (31) ist nach seinen heftigen Verletzungen (Schulter und Kreuzbandriss/genau vor einem Jahr gegen Melsungen) vollwertig ins Team von Trainer Carlos Ortega zurückgekehrt. Nun ist der Hüne, der mit seinem Heimatland gerade die EM-Qualifikation verpasste, einer der Spieler bei den Recken, die auf einen Vertrag für die kommende Saison hoffen. Patrail, Erkennungsmerkmal ist sein wuchernder Rauschebart, ist seit 2012 in Hannover und somit nach den Abgängen von Lars Lehnhoff und Torge Johannsen auch der dienstälteste Spieler. Die Zeit, ob er für die laufende Saison einen Vertrag erhalten würde, war für ihn mit quälender Ungewissheit behaftet. Erst mit einiger Verzögerung wurde es etwas mit dem neuen Arbeitspapier. Jetzt ist Patrail vor allem in der Abwehr im Mittelblock gefragt, setzt aber auch gern Akzente in der Offensive. Am Sonntag auch in Wetzlar? Dezember-Programm der Recken Sonntag, 1. 12., 16 Uhr in Leipzig; Mittwoch, 4. 12., 20 Uhr in Mannheim (Pokal); Sonntag, 8.12., 13.30 Uhr gegen Berlin; Donnerstag, 12.12., 19 Uhr in Ludwigshafen; Donnerstag, 19.12., 19 Uhr gegen HC Erlangen; Sonntag, 22.12., 16 Uhr in Balingen; Donnerstag, 26.12., 14 Uhr gegen Stuttgart; Sonntag, 29.12., 16 Uhr in Minden.

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