Handball

Wieder ein Doppeleinsatz für die Recken

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Vincent Büchner tritt am Donnerstagabend mit den Recken gegen die Füchse aus Berlin an.

HANNOVER - Die Recken gehen in die dritte „englische Woche“. Am heutigen Donnerstag (19 Uhr) haben sie in der Swiss-Life Hall die Füchse Berlin zu Gast, am Sonntag (13 Uhr) bestreitet das Team von Trainer Carlos Ortega das zweite Auswärtsspiel auf der Euro-Bühne bei Grundfos Tatabanya in Ungarn.

Die Partie wird allerdings in Györ ausgetragen. Zwischen den beiden Spielen haben die Hannoveraner diesmal einen Tag mehr Zeit, wenigstens etwas zu regenerieren, als vor einer Woche, als das Match in Nasice nur 53 Stunden nach dem Bundesliga-Spiel in Ludwigshafen ausgetragen wurde. Recken-Kapitän Kai Häfner vertritt aber die Auffassung, dass man sich über die Doppelbelastung jetzt nicht beschweren solle. „Wir wollten ja unbedingt im Europacup spielen“, sagt der Nationalspieler, dessen Team zwölf Spiele in 49 Tagen absolvieren muss. Häfner und Fabian Böhm sogar noch eine Partie mehr, denn am 9. März spielt die deutsche Auswahl auch noch gegen die Schweiz. Erst einmal sind aber die Füchse angesagt. Die Berliner kommen mit einer respektablen 12:8-Auswärtsbilanz als Fünfter nach Hannover, gewannen unter anderem in Magdeburg und Wetzlar. Ein Wiedersehen gibt es mit Malte Semisch, zweiter Torwart hinter Silvio Heinevetter, und Ex-Kreisläufer Erik Schmidt. Apropos Heinevetter: Mit 194 Paraden in 21 Spielen hat der Nationaltorwart die meisten gehaltenen Würfe in der 1. Liga aufzuweisen. Mit Fabian Wiede und Paul Drux stehen zwei weitere Nationalmannschafts-Kollegen von Böhm und Häfner im Team von Coach Velimir Petkovic. Interessant: Aus Berlin verlautete, dass die Füchse angeblich Interesse an Recken-Regisseur Morten Olsen (34) haben sollen. Der dänische Weltmeister ist einer von sechs Spielern bei den Hannoveranern, die noch keinen neuen Vertrag haben oder deren Vertrag wie bei Torwart Martin Ziemer (35) nicht verlängert wird. Ob Mait Patrail (30), Lars Lehnhoff (32), Torge Johannsen (35) und Domagoj Srsen (28) bleiben, ist derzeit offen. Der estnische Hüne arbeitet nach seinem Bandscheibenvorfall und Kreuzbandriss an seinem Comeback. Die beiden Außen Lehnhoff (links) und Johannsen (rechts) litten in dieser und der vorangegangenen Saison immer wieder an Verletzungen. Und der Kroate Srsen spielte als reiner Defensivmann nur eine Nebenrolle. Im Hinspiel in Berlin (28:29) kassierten die Reckenaus Hannover eine ihrer vier bitteren Niederlagen der Handball-Bundesliga mit nur einem Tor Unterschied. Gibt es dafür nun die Revanche?  

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