Handball-Bundesliga

Recken spielen Donnerstag gegen den TVB Stuttgart

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Lars Lehnhoff wird den Recken am Donnerstag beim Spiel gegen den TV Bittenfeld-Stuttgart fehlen.

HANNOVER - Nach der WM geht es im Handball jetzt wieder mit dem „normalen“ Spielbetrieb los. Für die Recken stehen sogar zwei Wettbewerbe auf dem Programm: Am Donnerstag geht es in der Bundesliga mit dem Heimspiel gegen den TVB Stuttgart weiter, am Sonnabend starten die „Recken“ in den EHF-Pokal.

Für die Recken ist es die zweite Teilnahme an diesem Cup. Bereits 2013/14 hatten sie sich dafür über Platz sechs in der Bundesliga qualifiziert. Diesmal haben sie es als Verlierer des Pokal-Finales der vergangenen Saison geschafft. Das Endspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen hatten sie mit 26:30 verloren – da die Mannheimer aber als Meister in der Champions League spielen, rückten die Recken in den EHF-Cup nach. „Das ist jetzt die Belohnung für die gute letzte Saison“, sagt Sportchef Sven-Sören Christophersen (33), der vergangene Saison noch selbst mitspielte. 2014 hatte sich Hannover-Burgdorf gegen die Kadetten Schaffhausen (Schweiz) für die Gruppenphase qualifiziert. Dort reichte es gegen Lund (Schweden), Csurgoi (Ungarn) und Leon (Spanien) aber nicht für den Einzug ins Viertelfinale. Außer jede Menge Erfahrungen gesammelt zu haben, blieb nichts. Jetzt trifft das Team des spanischen Trainergespanns Carlos Ortega und Iker Romero auf HC Eurofarm Rabotnik Bitola (Mazedonien), Grundfos Tatabanya BK (Ungarn) und RK Nexe Nasice (Kroatien). Los geht es am Sonnabend (19.30 Uhr) gegen die Mazedonier. Die Gegner aus Südost-Europa waren nicht gerade nach dem Geschmack der Recken, weil sie mit wohl erheblichen Reise-Strapazen verbunden sind und zudem keine Zuschauer-Magneten sind. Deshalb werden die drei Gruppenspiele auch nicht in der riesigen Tui-Arena (9800 Plätze, sondern in der Swiss-Life Hall (4100) neben der HDI-Arena ausgetragen. Zuvor steht für das Ortega-Team aber am heutigen Donnerstag (19 Uhr) noch das wichtige Heimspiel gegen Stuttgart an. Nach zuletzt sieben Niederlagen und insgesamt 2:18-Punkten in Folge ist ein guter Start in die Rest-Rückrunde der Bundesliga überaus wichtig. In den kommenden 49 Tagen haben die Hannoveraner insgesamt zwölf Spiele zu absolvieren, national wie international. Alles andere als erfreulich sieht die Personallage aus. Derzeit sind schon wieder vier Spieler verletzt: Neben Langzeit-Ausfall Mait Patrail fehlen gegen Stuttgart auch Lars Lehnhoff, Pavel Atman und Cristian Ugalde. Besonders bitter: Mit Lehnhoff und Ugalde (im Test gegen Hamburg verletzt) sind beide Linksaußen nicht dabei. Nachwuchsmann Vincent Büchner soll aushelfen. Die WM-Teilnehmer Kai Häfner, Fabian Böhm und Morten Olsen (Erster mit Dänemark) sind dabei. Christophersen: „Wir müssen zeigen, dass wir qualitätsmäßig besser als Stuttgart sind.“ Das Hinspiel verloren die Recken auswärts mit 34:37, Ex-Weltmeister „Mimi“ Kraus traf dabei allein 18 Mal.

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