28:30-Niederlage im Viertelfinal-Rückspiel in Berlin

Wie erwartet: Recken raus aus dem EHF-Cup

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Hannover – Es ist gekommen wie erwartet: Bei den Füchsen Berlin verloren die Recken mit 28:30 (11:18) und schieden damit aus dem EHF-Cup aus. Das Viertelfinale war nach der enttäuschenden 26:34-Heimpleitte die Endstation für die TSV Hannover-Burgdorf. 

„Die Voraussetzungen waren nicht gut und die erste Halbzeit nicht seriös“, meinte TSV-Trainer Carlos Ortega. 

Die Recken mussten in der Max-Schmeling-Halle neben Fabian Böhm auch auf Spielmacher Morten Olsen verzichten, der sich nach erster Diagnose gegen Lemgo das Handgelenk angebrochen hat. Das machte sich schon in der ersten Halbzeit bemerkbar. Die Füchse gingen nach dem 1:1 mit 4:1 in Front. Nach neun Minuten lagen die Berliner mit 7:2 vorn, Ortega nahm seine erste Auszeit. Gebracht hat sie relativ wenig, denn EHF-Cup-Titelverteidiger zog weiter weg und führte mit 10:4. Erst langsam kamen die Recken wieder besser ins Spiel und auf 9:13 heran. Zur Pause hieß es 18:11 für die Füchse. Schon da war klar, dass die Gäste keine Chance auf den Einzug ins Final Four in Kiel haben würden. Der Acht-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel war eben einfach nicht aufzuholen.

Der höchste Rückstand war dann beim 12:21 nach Beginn der zweiten Halbzeit erreicht. Was Berlins Trainer Petkovic dazu veranlasste, nun seinen Spielern aus dem zweiten Anzug eine Chance zu geben. So kamen die Recken langsam wieder zu einer Resultats-Verbesserung und holten Tor um Tor auf. Nicht zuletzt auch dank Timo Kastening, der auf insgesamt neun Treffer kam und damit erfolgreichster Torschütze wurde. Dass die Hannoveraner die zweite Halbzeit letztlich mit 17:12 gewannen, war schließlich nur noch eine Randerscheinung.

„Wir sind wieder schlecht ins Spiel gekommen und am Ende auch enttäuscht2, meinte Recken-Kapitän Kai Häfner. „Wir haben es schon im Hinspiel vermasselt. Dabei haben wir dafür ein Jahr gearbeitet.“ Recken-Sportchef Sven-Sören Christophersen: „Die Stimmung ist natürlich getrübt. Wir sind auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Aber es war ein Meilenstein für uns, dass wir das Viertelfinale erreicht haben.“

Recken: Ziemer, Lesjak – Johannsen, Mävers 2, Pevnov 4, Kastening 9, Atman 3, Feise 1, Büchner 1, Häfner 4, Ugalde 4. Beste Füchse-Torschützen: Lindberg 8, Holm 6, Drux 4, Zachrisson 4. haz/gsd

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