TSV Hannover-Burgdorf verliert mit 22:28 gegen dieHSG

Recken enttäuschen gegen Wetzlar

Niederlage der TSV Hannover-Burgdorf gegen HSG Wetzlar
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Filip Kuzmanovski wird von Felix Danner und Olle Forsell Schefvert gestoppt.

Hannover – Schon wieder ein gebrauchter Heim-Nachmittag für die recken! Gegen die HSG Wetzlar gab es vor 2987 Zuschauern eine Herbe 22:28 (10:14)-Niederlage. Die Recken bekamen dabei vor allem offensiv viel zu wenig geregelt. „Wir hatten uns viel vorgenommen, es musste viel klappen – doch das hat es leider nicht“, resümierte Hannovers Trainer Christian Prokop ernüchtert. „Wir hatten zu viele Fehlwürfe. Das zieht uns mental runter.“

Die Recken begannen mit Edvardsson als Spielmacher und Feise als Linksaußen. Pevnov brachte die Hannoveraner zunächst in Front. Es sollte die einzige Führung für die Niedersachsen bleiben. Die Hessen übernahmen die Partie schon nach acht Minuten, führten 4:2. Beim 4:7 ließ Johan Hansen den ersten von zwei Siebenmetern aus, warf daneben. Beim zweiten fiel ihm der Ball beim Prellen aus der Hand (25.). Schon zuvor lagen die recken 5:10 hinten, fanden keine Mittel gegen die konstruktiveren Gäste. Mit einem 3:0-Lauf konnte das Prokop-Team kurz vor der Pause wenigstens noch von 7:14 auf 10:14 verkürzen. „Nach der Pause hatten wir einen schwachen Start, da schenken wir das Spiel ab“, kommentierte Prokop den Auftakt der zweiten Halbzeit. Wetzlars Mellegard traf für sein Team zur 18:11-Führung – da waren die Punkte für die recken schon weg. Vor allem den herausragenden Stefan Cavor konnten die Hannoveraner im zweiten Durchgang nicht in den Griff bekommen. Er steuerte insgesamt sieben Treffer für die Mannschaft von Coach Ben Matschke bei. Mehr als auf vier Tore ließen die Hessen die Recken nicht mehr herankommen. Die Gäste hielten ihren Kontrahenten clever auf Abstand, da halfen auch Kapitän Fabian Böhm bei seinem Comeback und der nach der Pause auftrumpfende Linksaußen Vincent Büchner nichts. So steuerte Wetzlar nach dem Kantersieg im Hinspiel auch im Rückspiel einem ungefährdeten Erfolg entgegen. „Im Abschluss haben wir total geschludert“, klagte Prokop hinterher. „Wir haben zu schnell den Kopf in den Sand gesteckt.“ Für die HSG war es der erste Sieg nach zuvor vier Niederlagen.
Recken: Ebner, Lesjak - Cehte, Roscheck, Martinovic, Mävers 3/1, Hansen 3, Pevnov, Kuzmanovski 1, Böhm 2, Krone, Edvardsson 2, Brozovic, Fischer, Feise, Büchner 9.
Beste Wetzlarer: Cavor 7, Mellegard 5, Holst 4/4.  haz/gsd

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