Rekordmeister THW kommt in der ZAG-Arena

Recken wollen Kiel erneut ärgern

Pokalspiel der TSV Hannover-Burgdorf gegen den THW Kiel
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Beim Pokalspiel erkämpft sich Ivan Martinovic mit den Recken eine Verlängerung. Dann hat der große Favorit aus Kiel aber die Nase vorn.

Hannover – Knapp zwei Monate nach dem letzten Heimspiel gegen Göppingen am 22. Dezember können die recken endlich einmal wieder zuhause antreten. Nachdem das Heimspiel gegen Hamburg abgesagt worden war, haben sie am Sonntag (16 Uhr) den THW Kiel zu Gast.

Bedauerlich einmal mehr nur, dass lediglich 500 Zuschauer in der ZAG-Arena dabei sein dürfen – zu diesem Match greift noch die von der niedersächsischen Landesregierung verordnete „Winterruhe“, mit der sie sich bei vielen Sportfreunden keine Sympathie verschafft hat. Erst im kommenden Sonntags-Heimspiel gegen Pokalsieger TBV Lemgo dürfen dann wieder 6000 Zuschauer in die Halle (60 Prozent erlaubte Auslastung). Da gegen Kiel die „Hütte“ sicherlich sehr voll geworden wäre, entsteht den Recken erneut ein großes wirtschaftliches Minus. „Es ist ja Besserung in Sicht“, kommentierte Recken-Trainer Christian Prokop gestern die sich anbahnende Rückkehr der Fans. Gegen den THW wäre sie mit Sicherheit ein großer Rückhalt gewesen. „Wir sind aber hochmotiviert gegen Kiel“, meinte Prokop zur erneut schwierigen Aufgabe gegen den Rekordmeister, der derzeit noch dazu gut drauf ist. In der Bundesliga gab es zuletzt vier Siege (32:8 Punkte). In der Champions League warfen sich die Schleswig-Holsteiner durch ein 31:30 in Elverum (Norwegen) auf den dritten Platz vor. Gut zwei Monate ist es her, dass Hannover und Kiel im DHB-Pokal aufeinander trafen – mit einem bitteren Ende für Kapitän Böhm & Co. Nach 60 Minuten hieß es 25:25, doch in der Verlängerung setzte sich der THW dann 30:28 durch. „Wir können mit Top-Teams mithalten“, meinte Nachwuchs-Spielmacher Veit Mävers gestern. „In einem Heimspiel müssen wir das nutzen. Wir müssen Ehrgeiz, Einstellung und Kampfgeist zeigen.“  haz/gsd

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