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„Sehr glücklich mit diesem Auftakt”

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Von: Heiko Meyer

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Die Recken jubeln nach dem Auftaktsieg gegen Leipzig
Der Jubel ist groß: Den Recken ist ein erfolgreicher Auftak in die Saison gelungen. © Lars Kaletta

Hannover – Gelungener Start in die Handball-Bundesliga für die TSV Hannover-Burgdorf! Vor 3914 am Ende begeisterten Zuschauern gelang in der ZAG-Arena ein verdienter 25:22 (15:10)-Sieg gegen den SC DHfK Leipzig. „Für uns ein Super-Auftakt“, war nicht nur Recken-Spielmacher Veit Mävers happy. Tolle Stimmung schon vor Spielbeginn. Der Recken-Fanklub begrüßte die Neuzugänge mit ihren Vornamen auf Transparenten. 

Den ersten Treffer erzielten aber die Sachsen durch Kreisläufer Maciej Gebala. Aber dann kam schon der neue Rechtsaußen Max Gerbl in Fahrt. Der Schweizer vertrat Marius Steinhauser, der ebenso wie Kuzmanovski, Hanne, Vujovic und Roscheck fehlte. Von den ersten fünf Toren markierte Gerbl allein drei, sodass die Recken über ein 5:2 und 8:3 auf 10:5 wegziehen konnten.
Sehenswert, wie die Hannoveraner teilweise schon gut kombinierten und mehrfach schön den freien Mann fanden – rechts eben Gerbl und links Hannes Feise. Edvardsonn führte klug Regie und nachdem Michalczik halblinks begonnen hatte, kam auch 2,06 Meter-Rückraum-Shooter Kulesh. Der hünenhafte Weißrusse blieb allerdings vor der Pause ohne Treffer. Aber die Show gehörte vor der Pause sowieso der Flügelzange der Recken: Gerbl, einmal hart gefoult von Leipzigs Binder, auf der rechten Seite mit fünf Treffern, Feise auf der linken mit mehreren wunderbar herausgespielten Toren. Das Recken-Spiel? War einfach bis dahin gut anzuschauen. Auch dank einer stabilen Defensiv-Leistung mit einer zupackenden Abwehr. Nach den manchmal eher durchwachsenen Testspiel-Leistungen war dies kaum so zu erwarten. Nach dem Wechsel war der gute Fluss der ersten Halbzeit irgendwie weg. Es lief nicht mehr so rund wie zuvor, die Recken taten sich schwerer, auch weil die Abwehr der Gäste es ihnen schwer machte. Doch auch bei den Schiedsrichtern hatte das Prokop-Team einen schweren Stand. Ein ums andere Mal entschieden Fedtke/Wienrich auf Strafwurf – aber da gab es ja noch Torwart Ebner. Zweimal konnte „Ebbo“ gegen Leipzigs „Siebenmeter-Maschine“ Viggo Kristjansson parieren (35., 40.) – die Fans feierten ihn mit stehenden Ovationen. Aber weil Leipzig in der zweiten Hälfte besser deckte und sie Sime Ivic (neun Tore) nicht in den Griff bekamen, gerieten die Recken ins Stocken – konnten aber ihren Vorsprung wahren. Näher als auf zwei Tore (22:20, 53.) ließen sie die Sachsen nicht herankommen. Marian Michalczik schweisste schließlich den letzten Angriff zum Sieg rein. „Wir sind sehr glücklich mit diesem Auftakt“, war Coach Prokop „mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden. In der zweiten war dann der Mut weg. Wir haben Schach vor der Leipziger Deckung gespielt. Wichtig war der neue Impuls durch Torwart Ebner mit seinen gehaltenen Siebenmetern.“  haz/gsd

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