Schnelle Chance zur Wiedergutmachung: TSV nach Ludwigshafen-Pleite bei GWD Minden

Recken müssen sich deutlich steigern

TSV Hannover Burgdorf  im Test gegen  GWD Minden
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In einem Testspiel im Januar siegen die Recken mit 32:29 gegen Minden. Kreisläufer Evgeni Pevnov wird am Sonntag nicht antreten.

Hannover – Gegen die Eulen spielten die Recken einfach nur zum Heulen! Nach vier ungeschlagenen Spielen mit drei Siegen und einem unglücklichen Unentschieden gegen Berlin blamierte sich Hannover gegen den Abstiegskandidaten Ludwigshafen, der völlig verdient gewann, auf der ganzen Linie. „Die ersten 20 Minuten waren eine Schande, wir müssen uns entschuldigen“, wurde Recken-Trainer Ortega ungewohnt deutlich. Die Chance zur Wiedergutmachung bietet sich den Hannoveranern aber schon am Pfingstsonntag um 13.30 Uhr beim Auswärts-Nachholspiel bei GWD Minden.

Bei Hannover funktionierte zunächst wenig bis nichts, das Team (ohne Fabian Böhm/erneute Quarantäne nach K1-Kontakt, Alfred Jönsson/Bänderriss im Training und Evgeni Pevnov/wegen Wadenproblemen geschont) lag zu Recht 2:8 hinten. Immer wieder rannten sich die Recken fest an der Eulen-Abwehr – da stießen auch die Youngsters um Martin Hanne und Veit Mävers an ihre Grenzen. Die spätere Aufholjagd führte nur bis auf einen Treffer heran, der Ausgleich wollte nicht gelingen. Er wäre auch unverdient gewesen. So wurde der leichte Aufschwung beim Ortega-Team schon wieder im Keim erstickt. Eulen-Coach Benjamin Matschke hielt noch eine Eloge auf seinen Kollegen: „Ich schätze Carlos Ortega so unfassbar, er coacht Hannover so gut. Dass wir in Hannover gewonnen haben, ist einfach toll. Wir kämpfen weiter ums Überleben“, war Matschke stolz auf sein Team, in dem zunächst Mappes in der ersten Viertelstunde fünfmal traf und dann Durak Spaß am Tore erzielen gefunden hatte. Bei GWD Minden gibt es am Sonntag in der Lübbecker Halle ein Duell der Tabellennachbarn. Die Westfalen (23:37-Zähler) stehen einen Platz unter den Recken (25:33), haben zuhause 16:12-Punkte geholt. 

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