Recken bei Spitzenreiter SC Magdeburg nur Außenseiter

„Spiel lange offen gestalten”

Hinspiel zwischen den Recken und dem SC Magdeburg
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Martin Hanne setzt sich kraftvoll in Szene: Die Recken müssen sich im Hinspiel gegen den SC Magdeburg mit 27:31 geschlagen geben.

Hannover – Nach dem ersten Sieg in Jahr 2022 gegen den TVB Stuttgart (33:23) am vergangenen Donnerstag stehen für Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf gleich wieder zwei Auswärtsspiele an. Am Donnerstag (19.05 Uhr, Sky) dabei eigentlich das leichteste der Saison – beim Tabellenführer SC Magdeburg. Und danach am 10. April bei den Füchsen Berlin.

Beim souveränen Spitzenreiter Magdeburg erwartet niemand etwas von den Recken, die in der GETEC-Arena absoluter Außenseiter sind. Und dabei fürchten müssen, dass sie möglicherweise den gesamten Frust des SCM über die 25:30-Heimniederlage vom vergangenen Samstag im Topduell gegen den THW Kiel ausbaden müssen. „Der SCM hat immer wieder eindrucksvoll bewiesen, wie konstant er ist“, sagt Recken-Sportchef Sven-Sören Christophersen. „Wir müssen versuchen, das Spiel vor dem frenetischen Publikum eben so lange wie möglich offen zu gestalten und nicht im SCM-Tempo unterzugehen.“
„Wir wollen uns auch nicht mit dem Stuttgart-Ergebnis zufrieden geben“, sagt Christophersen weiter und will nicht, dass das Team von Trainer Christian Prokop wie ein Kaninchen vor der Schlange erstarrt.  Der SC Magdeburg, der im Achtelfinal-Hinspiel der European League am Dienstag 29:29 bei Sporting Lissabon spielte, hat neben der Heimpleite gegen Kiel nur noch in Flensburg verloren, hat bei einem Spiel weniger sechs Minuspunkte Vorsprung vor Kiel. Die gesamte Handball-Fachwelt rechnet damit, dass das Team von Coach Bennet Wiegert nach mehr als 20 Jahren erstmals wieder Meister wird. Angeführt von Ausnahmespieler Omar Ingi Magnusson (mit 159 Treffern drittbester Torschütze der HBL) haben die Rot-Grünen auch in dieser Saison allemal das Zeug dazu.    haz/gsd

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