Handball-Bundesliga

Recken: Dezember wird ein harter Monat

Handballer beim Wurf
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Im letzten Heimspiel feiert Ivan Martinovic mit den Recken einen 30:29-Sieg gegen GWD Minden. Daran soll am Sonntag gegen den TuS N-Lübbecke angeknüpft werden.

Hannover - Unter wegen der Corona-Lage erschweren Bedingungen nimmt Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf am morgigen Sonn- tag um 16 Uhr das Heimspiel gegen Aufsteiger TuS Nettelstedt-Lübbecke in Angriff. Dabei sein können nur Zuschauer nach der 2G+-Regel. Für die Hannoveraner ist es das erste Heimspiel seit knapp vier Wochen.
  

„Das geht alles nicht spurlos an einem vorbei“, meinte Recken-Trainer Christian Prokop. „Wir alle müssen wieder wachsamer sein.“ Das gilt für die Pandemie-Problematik – aber auch sportlich auf dem Spielfeld. Mit den Ostwestfalen (8:16) sind die Recken nach Pluspunkten gleich (8:14). „Sie haben auch Kiel besiegt“, warnt Prokop vor dem Team von Coach Emir Kurtagic. „Und sie haben ihre Punkte nicht durch Glück geholt.“ Der Recken-Trainer beschreibt den Kontrahenten als Mannschaft mit beweglicher Abwehr und schnellem Angriff: „Ein emotionales Team mit Kampfkraft.“ Diese Eigenschaften zeigten die Hannoveraner zuletzt auch beim zweiten Auswärtserfolg in Lemgo. „Auf dieses Spiel hatten wir uns gut vorbereitet, der Sieg gibt uns Selbstvertrauen“, sagt Ivan Martinovic, der zur kommenden Saison nach Melsungen wechselt. „Der Dezember wird ein harter Monat“, weiß der in Wien aufgewachsene Kroate. Seinem Team stehen jetzt sieben Spiele in 23 Tagen bevor. 
Da passt es gut, dass sich mit Domenico Ebner und Evgeni Pevnov zwei Comebacker andeuten. Der Torwart laborierte an einer Rippenverletzung, der Kreisläufer seit vielen Wochen an einer Beinverletzung. „Sie stehen jetzt wieder für Einsätze zur Verfügung“, verriet CoachChristian Prokop. Allerdings gilt es wohl, das Duo behutsam wieder heranzuführen.
Von der Nettelstedter Besetzung ist dem Recken-Trainer noch Peter Strosack bekannt. In Leipzig arbeiteten beide seinerzeit zusammen. Beim TuS gilt der Rechtsaußen mit als Anführer des Teams. Nach Tom Skroblien (64) hat Strosack mit 38 Toren die zweitmeisten bei den Ostwestfalen erzielt. Mit 57 Treffern ist Ivan Martinovic der erfolgreichste Recken-Torschütze.
Veit Mävers ist von unterdessen Bundestrainer Alfred Gislason ins 35 Spieler umfassende erweiterte Aufgebot für die Handball-EM im Januar 2022 nominiert worden. Für den jungen Recken-Spielmacher schon mal eine Würdigung seiner guten Leistungen – und eine Auszeichnung sowieso. Angeführt wird das Aufgebot vom neuen Kapitän Johannes Golla. Die zuletzt fehlenden Torhüter Andreas Wolff und Silvio Heinevetter dürfen sich ebenso Chancen auf die EM-Teilnahme ausrechnen wie Ex-Recke Kai Häfner und sein Melsunger Teamgefährte Julius Kühn.    

Beim morgigen Heimspiel der Recken gegen den TuS N-Lübbecke gilt in der ZAG-Arena die 2G-Plus-Regel. Das bedeutet, dass beim Einlass der entsprechende Impf- oder Genesenennachweis und zusätzlich ein negativer Testnachweis verpflichtend vorgezeigt werden muss. Während des kompletten Aufenthalts in der Arena, inklusive Sitzplatz, ist eine FFP2-Maske verpflichtend zu tra- gen. Medizinische Masken sind nicht mehr erlaubt. Personen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, sind von der Testpflicht befreit. haz/gsd    

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