TSV Hannover-Burgdorf verliert gegen Spitzenreiter / Nachholspiel in Stuttgart 

Recken ärgern Magdeburg nur kurz

Heimspiel der Recken gegen Magdeburg mit Ivan Martinovic
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Nicht zu stoppen: Ivan Martinovic ist mit sieben Treffern erfolgreichster Torschütze der Recken.

Hannover – Alles „normal“ verlaufen: Die Recken verloren gegen den SC Magdeburg vor 2812 Zuschauern mit 27:31 (12:16), konnten den Tabellenführer der Handball-Bundesliga nur Mitte der ersten Halbzeit etwas ärgern. Der Erste gab sich nach der Halbzeit keine Blöße und fuhr im 14. Saisonspiel den 14. Sieg ein. Insgesamt schlugen sich die Recken achtbar gegen den Spitzenreiter.

Filip Kuzmanovski traf zum 1:0, aber dann deutete Magdeburg seine Klasse an und ging durch Magnusson, Gullerud, Pettersson und erneut Gullerud mit 4:1 (7.) in Front.  Die Recken berappeln sich und holen nach und nach auf. Rechtsaußen Johan Hansen verkürzt auf 4:5, ehe Kreisläufer Ilija Brozovic ein spektakuläres Rückhandtor zum 6:7 gelingt. Da sind natürlich auch gleich die Recken-Fans da, feuern ihre Mannschaft an. Martin Hanne schaffte sogar den ersten Ausgleich beim 7:7 (14.), Brozovic sorgte danach für noch mehr Stimmung, als er zur zweiten Führung beim 9:9 (17.) einwarf. Die Recken präsentierten sich sehr selbstbewusst und couragiert, versteckten sich keinesfalls vor dem vermeintlich übermächtigen Kontrahenten. Bis zum 11:11 hielt das Prokop-Team die Partie dann ausgeglichen. Ausgerechnet nach einer Recken-Auszeit zeigte der SCM aber wieder seine individuelle Klasse, was in den vier weiteren Treffern ausdrückte. Saugstrup, Pettersson, Magnusson und Mertens sorgten wieder für einen Vier-Tore-Vorsprung, der auch zur Halbzeit beim 12:16 Bestand hatte. Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten erneut die Gäste, die auf 18:13 wegzogen. Die Hannoveraner mühten sich redlich, doch auf mehr als drei Treffer ließ der Spitzenreiter die Niedersachsen nicht herankommen (15:18, 24:27). Nach 43 Minuten kam Domenico Ebner für Urban Lesjak ins Recken-Tor, erhielt nach seinem ausgeheilten Rippenbruch erstmals wieder längere Einsatzzeit (15:29 Minuten). Entscheidend zu unterbinden vermochte jedoch auch der Deutsch-Italiener die Magdeburger Offensive nicht. Der Tabellenführer war individuell einfach stärker besetzt und setzte seine Klasse auch eindrucksvoll um. Am Sonntag (16 Uhr) müssen die recken schon wieder „auf die Platte“. Beim TVB Stuttgart steigt das Nachholspiel vom zweiten Spieltag, damals stand die Porsche-Arena nicht zur Verfügung. „Ein Sieg in Stuttgart wäre schon gut für uns“, meinte Recken-Sportchef Sven-Sören Christophersen nach dem Magdeburg-Match. Die Schwaben kassierten am Donnerstag eine empfindliche 23:27-Schlappe beim TuS Nettel- stedt-Lübbecke und sind mit 9:19-Punkten Drittletzter.  haz/gsd 

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