Acht Tore von Ivan Martinovic beim 24:31-Desaster gegen FA Göppingen 

Recken schrecken auswärts keinen Gegner

Recken Trainer Carlos Ortega
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Trainer Carlos Ortega sieht einen schwachen Auftritt seines Teams.

Hannover – Was ist mit den Recken bloß auswärts los? Nichts – bleibt nach der erneuten Auswärts-Pleite bei FrischAuf Göppingen festzuhalten. Die TSV Hannover-Burgdorf verlor bei den Schwaben 24:31 (13:16) und bleibt damit die einzige Mannschaft in der Handball-Bundesliga ohne Sieg in fremder Halle. Noch dazu wurde die Partie in der EWS-Arena zu einem Debakel. In den vergangenen acht Spielen war es die sechste Niederlage.

„Die zweite Halbzeit war desolat“, redete Recken-Kapitän Fabian Böhm, selbst nicht gerade in Bestform, wenigstens offen Klartext. „Göppingen hat sich in einen Rausch gespielt und wir werfen das Spiel zu schnell weg. Wir sind sehr enttäuscht.“ Kein Widerspruch! Nach 41 Minuten lagen die Recken erstmals mit zehn Toren hinten (14:24), obwohl Trainer Ortega gerade seine zweite Auszeit in der zweiten Halbzeit genommen hatte. Sie brachte – wieder einmal – nichts. Mit einem 8:1-Lauf waren die Göppinger auf- und davongezogen – und Hannover hatte nichts entgegenzusetzen. Teilweise präsentierten sich die Gäste ohne Gegenwehr, die Schwaben schnitten durch die schwache Abwehr wie das bekannte heiße Messer durch die Butter. „An der Belastung lag es nicht“, meinte Böhm und spielte damit auf die enge Spieltaktung an. Am Donnerstag noch gegen den SCM, dann Freitag die lange Anreise über 540 Kilometer, kaum Vorbereitung auf Göppingen möglich. „Diese Ansetzung ist eine Katastrophe“, konnte sich Böhm dann aber doch nicht ganz zurückhalten. 

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