26:30-Niederlage bei den Schwaben im letzten Saison-Auswärtsspiel 

Recken verlieren auch zweites Spiel gegen Balingen

Balingens Trainer Jens Bürkle beim Sieg gegen die Recken
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„Hannover liegt uns“: Balingens Trainer Bürkle feiert gegen die Recken den zweiten Sieg.

Balingen / Hannover – Mit dem vierten Sieg in Serie ist es für die Recken nichts geworden. Im letzten Auswärtsspiel der laufenden Saison gab es für die TSV Hannover-Burgdorf vor 250 Zuschauern noch eine 26:30 (12:16)-Niederlage beim HBW Balingen-Weilstetten. Die Schwaben feierten damit den Klassenerhalt in der Handball-Bundesliga. Für die Recken ist nun ein ausgeglichenes Punktekonto nicht mehr möglich.

Die Recken führten in der Balinger Sparkassen-Arena nur zweimal zu Beginn durch Evgeni Pevnov und Jannes Krone. Beciri und Nothdurft brachten die „Gallier von der Alb“ mit 6:4 in Front, doch noch konnten die Hannoveraner dagegenhalten. Ivan Martinovic glich zum 7:7 aus, Filip Kuzmanovski zweimal zum 9:9 und 11:11. Doch bis zur Halbzeit setzten sich die Schwaben dann noch deutlich ab auf 16:12. Als Balingen nach dem Wechsel auf 17:12 erhöhte, schien die Partie schon entschieden zu sein. Doch mit viel Einsatz und Elan verkürzten die Gäste durch Pevnov, Krone und Martin Hanne jeweils wieder auf zwei Tore Rückstand. Näher ließen die HBWer ihren Kontrahenten in dieser Phase aber nicht herankommen. Obwohl die Abwehr gegenüber der ersten Halbzeit nun nicht mehr so passiv agierte, vermochten es die Recken nicht, das Spiel zu drehen. Zwar parierte Torwart Urban Lesjak einen Siebenmeter von Balingens Thomann und Hanne brachte die Gäste auf 23:24 heran, doch in der Folge setzte sich das Team von Hannovers Ex-Trainer Jens Bürkle wieder ab auf 27:23, nachdem Lesjak ein Eigentor unterlaufen war. Danach vergab Böhm zweimal für Hannover – damit war die Messe gelesen und die zweite Pleite gegen die Schwaben in dieser Saison perfekt. Für Balingen war es der achte Sieg gegen Hannover in Erstliga-Zeiten. „Hannover liegt uns“, hatte Trainer Bürkle vorm Spiel gesagt. Hinterher war er „stolz, glücklich und zufrieden“. Seine Spieler feierten den Klassenerhalt, während sich die Recken in die Kabine verdrückten und sich später auf die fast 600 Kilometer lange Rückfahrt machten.

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