Nach drei Pleiten in Folge peilen die Recken am Sonntag den ersten Sieg 2021 an

 „Gegen Nordhorn müssen zwei Punkte her“

Heimsieg der Recken gegen Nordhorn
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Beim letzten Aufeinandertreffen gibt es einen echten Krimi: Die Recken treten als Spitzenreiter gegen das Schlusslicht aus Nordhorn an und setzen sich mit 30:29 durch.

Hannover – Auswärts klappt es einfach nicht! In fremden Hallen sind die Recken weiter ein gern gesehener Gast, der brav die Punkte abliefert. So geschehen auch wieder beim 24:26 in Wetzlar, als die TSV Hannover-Burgdorf zwar dran war an einem möglichen Remis, doch mal wieder die entscheidenden kleinen Fehler machte, die der Gastgeber ausnutzte. Können die Recken nun am Sonntag (16 Uhr, Sky) nach zwei Pleiten den ersten Erfolg im neuen Handball-Jahr gegen die HSG Nordhorn-Lingen klar machen?

„Gegen Nordhorn müssen zwei Punkte her“, ließ Ivan Martinovic nach der sechsten Auswärts-Niederlage im neunten Auswärtsspiel unmissverständlich verlauten. Die sind auch dringend nötig, wollen die Hannoveraner perspektivisch nicht noch weiter in der Tabelle abrutschen. Jahresübergreifend war es bereits die dritte Pleite hintereinander. Auffällig war die Überzahl-Schwäche beim Ortega-Team. „Da müssen wir präziser spielen, das hat uns einen Punkte gekostet“, meinte Sportchef Sven-Sören Christophersen. „Es gab die Chance, einen Punkt in Wetzlar mitzunehmen. Entscheidend waren die Details.“ Die Nordhorner kommen mit einer besseren Auswärts-Bilanz als sie die Recken haben. Das Team des tschechischen Trainers Daniel Kubes, einst selbst Spieler beim Team aus der Grafschaft Bentheim, weist 5:11-Zähler in fremden Hallen, konnte zweimal in Coburg (29:26) und Essen (33:26) gewinnen und dazu noch ein Unentschieden in Minden holen. 

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