Ortega, Romero, Donker und Jönsson nach 31:28-Sieg gegen Leipzig verabschiedet 

Recken sorgen für emotionales Ende

Abschied von Recken-Trainer Carlos Ortega gegen Leipzig
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Trainer Carlos Ortega wird von seinen Spielern zum Abschied auf Händen getragen.

Hannover – Adios Carlos Oretga, muchas gracias für vier gute Spielzeiten bei den Recken! Das letzte Spiel der TSV Hannover-Burgdorf in der Handball-Bundesliga gegen den SC DHfK Leipzig stand gestern ganz im Zeichen der Abschiede vom Recken-Trainer, von Co-Trainer Iker Romero sowie den Spielern Alfred Jönsson und Malte Donker. Handball gespielt wurde zuvor auch noch: die Recken gewannen zum Abschluss mit 31:28 (16:12) gegen die Sachsen.  

Der Fan-Klub empfing Ortega & Co. noch mal gebührend: Mehrsprachig verabschiedete er das Trainer-Duo und die Akteure. Und was für ein Handball-Feeling noch einmal in der ZAG-Arena, in der 2970 Zuschauer zugelassen waren – ausverkaufte Halle! Und von wegen laues letztes Spiel – es war Feuer drin. Die Fans hatten in der ersten Halbzeit richtig was zu feiern. Die Recken wollten ihrem Coach noch mal etwas bieten und ihn mit einem Sieg verabschieden. Und so spielten sie auch: Mutig, angriffslustig und erfolgreich. Der Ball lief gut durch die Reihen, die Abschlüsse landeten im Leipziger Kasten – 11:6 nach 18 Minuten.
Doch so konnte es eigentlich nicht weitergehen. Den Hannoveranern unterliefen Ballverluste, Leipzigs Linksaußen Binder nutzte sie zu erfolgreichen Tempogegenstößen. Die Sachsen verkürzten bis auf einen Treffer zum 12:11, doch das Ortega-Team fing sich wieder, ging vor allem dank des starken Halbrechten Nejc Cehte (6 Tore) mit einem 16:12 in die Kabine. Am Ende hatte der Slowene acht Mal getroffen. Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Recken die Partie im Griff. Nach 36 Minuten hatten die Hannoveraner die Führung wieder auf fünf Treffer (19:14) ausgebaut. Mewhr als auf zwei Tore ließen die Recken die Leipziger in der Folge nicht mehr herankommen. Ivan Martiniovic legte fünf Treffer für die Hannoveraner nach, Leipzig scheiterte mehrfach an Hannovers starkem Torwart Domenico Ebner. Mit 36:40-Punkten beendeten die Recken diese schwierige Saison.

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