Große Erleichterung in Hannover nach Wetzlar-Sieg

Recken rüsten sich für positiven Liga-Endspurt

Johan Hansen im Spiel gegen den THW Kiel
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Johan Hansen hat im bisherigen Saisonverlauf 94 Treffer erzielt. Der Rechtsaußen ist als Svan-Nachfolger in Flensburg ein Thema.

Hannover – Auch völlig unabhängig von der Corona-Pandemie: Es ist nicht die Saison der TSV Hannover-Burgdorf! Die sportliche Talfahrt wurde durch den 25:24-Sieg gegen die HSG Wetzlar aber zumindest vorerst gestoppt. Zuvor hatte es in der Rückrunde fünf Niederlagen in Folge gegeben. Sportchef Sven-Sören Christophersen nach dem Spiel gegen die Hessen: „Die Erleichterung ist sehr groß, es war auch ein Sieg der Moral.“ „Wir hatten ein wenig Glück am Ende, aber das hatten wir zuletzt ja nicht. Diese Punkte sind sehr wichtig“, meinte Trainer Carlos Ortega.

Nach wie vor macht auch die Corona-Krise den Recken ein Strich durch die Rechnung. Für Ivan Martinovic, Vincent Büchner und Nachwuchsmann Justus Fischer kam die Partie gegen die HSG Wetzlar noch zu früh. Sie kehrten Anfang vergangener Woche nach der verlängerten Quarantäne nach einem Medizin-Check aber wieder ins Training zurück.  Wie schwierig der Wiedereinstieg ins Bundesliga-Geschehen ist, zeigte sich am Beispiel von Evgeni Pevnov. Auch er gehörte zu den ursprünglich sechs Corona-Ausfällen. Zum Spiel bei den Rhein-Neckar Löwen kehrte der Kreisläufer zurück, doch längst noch nicht in vorheriger Verfassung. „Ich fühle mich nicht berauschend“, meinte er nach dem etwa nur 15-minütigen Einsatz in der SAP-Arena.  In dieser Woche sind neben Fabian Böhm weitere Recken für ihre Heimatländer unterwegs: Die Torhüter Ebner für Italien und Lesjak für Slowenien, Johan Hansen für Dänemark, Alfred Jönsson für Schweden und Filip Kuzmanovski für Nordmazedonien.  Apropos Hansen: Berichtet wurde, dass der Däne nach Vertragsende bei den Recken im Sommer 2022 bei der SG Flensburg im Gespräch ist – als Nachfolger für seinen Landsmann Lasse Svan, der dann aufhört.

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