TSV Hannover-Burgdorf nach 33:29 gegen Erlangen in der Pokal-Endrunde / Hochspannung in der Schlussphase

Recken rocken erneut das „Final Four“

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„Oops! We did it again!”: Unter diesem Motto feiern die Recken in der Halle und Kabine ihren Sieg und damit den zweiten Einzug in Folge in das Final Four in Hamburg.

HANNOVER Riesenjubel bei den Recken! Nach 2:14-Punkten in der Handball-Bundesliga feierten sie vor 4348 Zuschauern endlich wieder einen Erfolg. Gegen den HC Erlangen gewann die TSV Hannover-Burgdorf ihr „Endspiel“ im DHB-Pokal-Viertelfinale mit 33:29 (16:14) und zog damit zum zweiten Mal in Folge ins Final Four in Hamburg (6./7. April) ein. Die Recken rocken die Endrunde!

Während Fabian Böhm (Wade) erneut passen musste, konnte Trainer Carlos Ortega zumindest wieder Spielmacher Morten Olsen nach seiner Bronchitis einsetzen. Ortega ließ den Rückraum rotieren, mal spielte der Slowene Nejc Cehte und mal auch Olsen. Kapitän Häfner sorgte fürs 1:0, danach waren die Recken zunächst vorne. Prima klappten die Anspiele auf Kreisläufer Brozovic, der bis zur Pause fünfmal erfolgreich war. Übertroffen wurde er am Dienstagabendnoch vom spanischen Linksaußen Cristian Ugalde, der gleich sechsmal einnetzte. Aber die Partie war schon in der ersten Halbzeit äußerst eng und natürlich hochspannend. Nach zwölf Minuten hatte Erlangen durch Sellin zum 6:6 ausgeglichen, nur 180 Sekunden später die Franken durch Nikolai Link sogar erst in Front. Jan Schäffer warf zum 12:11 für den HCE ein, aber in der Folge drehten die Hannoveraner das Match wieder zu ihren Gunsten. Mit einem tollen Kempa-Trick auf Anspiel von Timo Kastening gelang Ugalde das 12:10 ein. Kurz danach besorgte Kastening mit einem frechen Dreher das 13:10, ehe Erlangens Christoph Steinert den ersten von zwei Siebenmetern der Gäste vergab. Sellin vergab kurz vor der Pause den zweiten gegen Recken-Keeper Martin Ziemer. Fast mit der Sirene gelang Ugalde noch die 16:14-Pausenführung. Nach dem Wechsel erhöhte Cehte für die Recken auf 19:15. Doch die Franken blieben dran, ließen sich nicht abschütteln. Niko Katsigiannis, (früher Hildesheim) parierte einen Siebenmeter von Kastening, Andreas Schröder traf nach der Pause viermal für den HCE. Nun kamen auch Hektik und Emotionen ins Spiel, die Nerven waren bis zum Zerreißen gespannt. Nachwuchsmann Veit Mävers behielt bei einem Recken-Strafwurf die Nerven, traf zum 27:23. Aber Erlangen kam erneut auf zwei Tore heran (27:29), versuchte alles, um selbst noch zum Erfolg zu kommen. Die letzten 120 Sekunden verfolgten die Fans im Stehen, irre Spannung in der Arena. Aber die Recken behielten die Nerven und feierten den erneuten Einzug ins Pokal-Final Four. Recken: Ziemer, Lesjak – Johannsen (2), Cehte (2), Mävers (1/1), Thiele, Pevnov (2), Lehnhoff, Häfner (6), Ugalde (7), Srsen, Olsen (3), Hanne, Brozovic (6), Feise, Kastening (4). Beste Erlanger Torschützen: Steinert (8/3), Schröder (6), Büdel (5). n haz/gsd

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