TSV Hannover-Burgdorf verliert auch beim BHC in Wuppertal mit 22:25

Recken gehen über die Wupper

+
Recken-Trainer Carlos Ortega ist enttäuscht.

HANNOVER Die Niederlagen-Serie der Recken hält auch über Weihnachten an. Vor 2982 Zuschauern verlor Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf mit 22:25 (13:14) beim Bergischen HC in der Wuppertaler Uni-Halle. Die Bilanz nimmt inzwischen schon desaströse Züge an.

Es war die siebte Pleite in Folge bei insgesamt 2:18-Zählern. „Wir haben keinen guten Moment. Die Pause ist jetzt gut“, kommentierte Co-Trainer Iker Romero.

Obwohl mit Mait Patrail und Pavel Atman jetzt nur noch zwei Spieler langzeitverletzt fehlen, kommen die Recken nicht in Schwung. Immer wieder leisten sie sich Patzer und vor allem unnötige Ballverluste, die den Gegner begünstigen. „Wir haben einfach zu viele einfache Fehler im Spiel“, meinte auch Kapitän Kai Häfner nach dem Spiel.

Dabei fing es für die Recken gar nicht einmal so schlecht an. Cristian Ugalde brachte das Team von Trainer Carlos Ortega mit 2:1 in Front, Häfner traf zum 3:1, Timo Kastening mit seinem 90. Tor zum 4:2 und Morten Olsen zum 5:3. Doch nach dem Ausgleich des BHC zum 5:5 ging es bergab. Die Bergischen übernahmen die Partie, die Recken konnten nur noch zum 11:11 (Veit Mävers/Siebenmeter), 12:12 (Häfner) und 13:13 (Pevnov) ausgleichen. Der BHC-Schwede Linus Arnesson traf zur 14:13-Pausenführung für den starken Aufsteiger.

Nach dem Wechsel rückte Nachwuchsmann Veit Mävers in den Blickpunkt. Der 18-Jährige verwandelte drei Siebenmeter für die Hannoveraner in Folge, brachte sie auf 16:18 heran. Allerdings: Als es in der Schlussphase eng wurde, scheiterte Mävers (wie bereits in der ersten Halbzeit schon einmal) an BHC-Torhüter Rutschmann – es wäre der Treffer zum 22:23 gewesen.

Stattdessen erhöhte Tomas Babak für den BHC auf 24:21 – die Entscheidung, denn auch Trainer Ortegas Versuch, mit sieben gegen sechs Feldspielern zum Erfolg zu kommen, war nicht von Erfolg gekrönt. Nach dem 25:21 erneut durch Babak war Pevnovs 22. Treffer für die Recken nur noch Ergebniskosmetik.

Die Recken gehen jetzt bis zum 7. Februar in die WM-Pause, in der nur Fabian Böhm für die deutsche Auswahl spielt. „Es ist jetzt unser Job, Lösungen zu finden“, meinte Ortega-Assistent Romero. „Unsere Position in der Bundesliga ist nicht optimal.“ Sie erinnert mit 2:18-Punkten vielmehr an die Rückrunde der vorletzten Saison, als es unter Coach Jens Bürkle 16 sieglose Spiele gab.

Recken: Lesjak, Ziemer – Johannsen (1), Cehte, Mävers (4/4), Thiele, Pevnov (3), Lehnhoff, Häfner (7), Böhm, Ugalde (1), Srsen, Olsen (2), Hanne, Brozovic (2), Kastening (2). haz/gsd

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare