Handballer erkämpfen 25:24-Heimsieg gegen HSG Wetzlar

Recken feiern echten Befreiungsschlag

Nejc Cehte mit starken Spiel gegen die HSG Wetzlar
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Der von Corona genesene Nejc Cehte zeigt gegen Wetzlar im Rückraum eine starke Leistung.

Hannover – „Das war natürlich ein wichtiges Spiel, und wir hatten auch etwas Druck. Das waren wichtige Punkte”, atmete Carlos Ortega nach dem Abpfiff kräftig durch. Die Recken konnten die Negativserie von fünf Niederlagen gegen die HSG Wetzlar beenden. In einer umkämpften Partie setzte sich die TSV Hannover-Burgdorf etwas glücklich, aber auch nicht unverdient mit 25:24 Toren durch. Ein echter Befreiungsschlag.

Die Recken konnten erneut nicht in Bestbesetzung antreten, unter anderem fehlten Ilija Brozovic und Hannes Feise verletzungsbedingt. So bekamen die Youngster erneut eine Chance, die sie auch nutzen konnten. Die HSG kam nach drei Siegen in Folge mit einer breiten Brust in die ZAG-Arena. Das Team von Kai Wandschneider konnte vor allem mit dem Erfolg gegen die Füchse Berlin ein echtes Ausrufezeichen setzen.  Nach einer schnellen 3:0-Führung der Gäste entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Am Ende beweisen die Recken aber den längeren Atem. Für die Entscheidung sorgte Martin Hanne. Bei einem angezeigten Zeitspiel überwand er den Block mit einem Freiwurf zum 25:23. Die HSG verkürzte noch einmal, aber dann war Schluss, und entsprechend groß war der Jubel. „Wir hatten am Ende auch ein wenig Glück, aber das hatten wir zuletzt ja nicht”, sagte Carlos Ortega nach dem Abpfiff und hatte auch gleich die nächsten „wichtigen Spiele” vor Augen. Nach der Länderspielpause geht es zum HSC Coburg (5. Mai) und TBV Lemgo Lippe (9. Mai). Nächster Heimspiel-Gegner sind am Himmelfahrtstag, 9. Mai, um 19 Uhr die Füchse Berlin.

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