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„Hatten wir uns anders vorgestellt”

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Von: Heiko Meyer

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Recken-Kreisläufer Evgeni Pevnov setzt sich mit vollem Einsatz gegen die Lemgoer Abwehr durch.
Recken-Kreisläufer Evgeni Pevnov setzt sich mit vollem Einsatz gegen die Lemgoer Abwehr durch. © Lars Kaletta

Hannover – Die Serie ist gerissen: Zum ersten Mal seit 2017 verlor die TSV Hannover-Burgdorf wieder gegen den TBV Lemgo-Lippe. 27:31 (15:18) hieß es am Ende eines enttäuschenden Heimauftritts vor 2034 Zuschauer. Für die Erstliga-Handballer von Trainer Christoph Prokop war es die siebte Pleite im zehnten Heimspiel. Von der oft beschworenen „Recken-Festung“ kann keine Rede mehr sein – die ZAG-Arena ähnelt eher einem Selbstbedienungsladen für die Gäste.

„Das hatten wir uns anders vorgestellt“, klagte Coach Prokop. „Wir wollten Lemgo das Torewerfen schwer machen, aber 18 Gegentore zur Pause waren schon ein Pfund.“ Die Abwehr sei zu durchlässig gewesen, und von den Torhütern sei auch keine Unterstützung gekommen. Was tat- sächlich stimmt: Die Recken-Deckung war schlicht schwach! Nicht den gestressten Lemgoer habe die Kraft gefehlt, sondern seiner eigenen Mannschaft, meinte Prokop. „Lemgos Tempo-Tore waren entscheidend, außerdem haben wir vier von fünf Abprallern nicht bekommen. Wir müssen die Form der Vorrunde wieder erreichen – in der Abwehr war das nicht der Fall.“ So klafft denn bei den Recken zwischen Anspruch und Wirklichkeit ein großer Spalt. Und fünf Punkte Vorsprung vor den Abstiegsplätzen sind absolut kein Ruhekissen. Derzeit ist das Team nicht besser als der aktuelle Tabellenplatz!

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