HC Eintracht Hildesheim unterliegt Empor Rostock mit 24:27

Traum von 2. Bundesliga geplatzt

Frust bei Eintracht nach Niederlage gegen Rostock
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Frust bei den Torhütern: Leon Krka (l.) und Jakub Lefan sitzen nach dem Abpfiff nachdenklich auf der Auswechselbank. Mannschaftsarzt Jens Becker leistet Aufbauarbeit.

Hildesheim – Der HC Eintracht Hildesheim muss die kommende Saison in der dritten Handball-Bundesliga planen. Nach der 24:27 Heimniederlage gegen den HC Empor Rostock haben die Hildesheimer keine Chancen auf das Erreichen der Play-Off-Spiele. mehr Ganze acht Minuten nach der Pause waren für die Niederlage ausschlaggebend. 

Eintracht hatte zur Halbzeit 11:10 geführt, nach Wiederanpfiff waren genau acht Minuten und acht Sekunden gespielt, als der Rostocker Tim Völzke zum 16:11 für seine Mannschaft einnetzte. Von diesem 0:6 Lauf erholten sich die Hildesheimer nicht mehr. Trainer Jürgen Bätjer wirkte geknickt, erkannte den Rostocker Sieg an: „Aufgrund der zweiten Hälfte geht der Empor Sieg in Ordnung. Ich weiß auch nicht, warum wir so viele Fehler machen wie in den zehn Minuten nach der Halbzeit“ wirkte er ziemlich ratlos direkt nach dem Spiel.  Die theoretische Chance auf das Weiterkommen bestand noch. Dazu hätte der TuS Vinnhorst seine Partien gegen den MTV Braunschweig und VfL Eintracht Hagen verlieren und die Hildesheimer am Sonntag gewinnen müssen. Dann wären sie doch noch auf Platz 4 geklettert. Allerdings wurde bei einem Braunschweiger Spieler eine Corona-Infektion bestätigt. Damit muss das Team von Volker Mudrow in Quarantäne und kann die letzten beiden Partien gegen Vinnhorst und Hagen nicht mehr bestreiten. Diese wurden abgesetzt und mit 0:0 Toren und 0:2 Punkten gewertet. Vinnhorst hat damit 6:4 Punkte auf dem Konto, die Eintracht (3:7) kann den TuS damit nicht mehr überholen.

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