Handball-Bundesliga 

Recken testen erstmals vor Fans

+
Hier im Testspiel gegen den HSV Hamburg ist die Halle noch leer, gegen Lübeck können immerhin 500 Zuschauer "ihre Recken" unterstützen.

Hannover - Vierter Test für die Recken – mit einem wohl lange nicht mehr erlebten Gefühl: Denn der Test gegen den Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau wird am Samstag um 16 Uhr in der Swiss-Life Hall erstmals wieder vor Zuschauern ausgetragen. 500 Fans dürfen dabei sein.

Für die Recken ist dieses zweite Heimspiel in der Vorbereitung auch ein Testlauf für das von ihnen ausgearbeitete Hygiene-Konzept. In den vergangenen Wochen standen sie in regem Austausch mit dem Gesundheitsamt, dessen Vorgaben nun umgesetzt werden sollen. „Wir wollen für den Ernstfall gewappnet sein“, sagt Sportchef Sven-Sören Christophersen. „Wir wollen den Umgang für diese Situation lernen. Das ist auch für unser Ordner-Team wichtig.“

Bei den Tickets hatten die Dauerkartenbesitzer ein Vorkaufsrecht. Zudem wurden die Sponsoren angeschrieben, ob sie kommen wollen. Seit Freitag null Uhr waren die restlichen Karten frei auf dem Markt.

Sportlich gibt es für Trainer Carlos Ortega Handicaps: Nachwuchsmann Peter Juric fehlt wegen Adduktoren-Problemen, Neuzugang Filip Kuzmanovski wird aufgrund von Achillessehnenbeschwerden ebenfalls geschont. Weiterhin kein Thema ist der Slowene Nejc Cehte wegen seiner Verletzung am linken großen Zeh.

Der dritte Patient Ivan Martinovic ist nach einer Verletzung am Daumen aber wieder so weit genesen, dass er gegen die Lübecker spielen kann. „Er hat schon zweimal wieder mittrainiert“, sagt Christophersen.

Für ihn und Coach Ortega geht es darum zu sehen, wie sich die Mannschaft in den Spielsystemen weiterentwickelt. „Auch unsere Youngster sollen ihre Rollen weiter kennenlernen und sich akklimatisieren“, so Christophersen, dessen private Heimat Lübeck und der dort ansässige ATSV Stockelsdorf ist, weiter. „Am Ende wollen wir sehen, dass wir der Erstligist sind.“

Nach den ersten drei Tests ist die TSV Hannover-Burgdorf noch ungeschlagen. Gegen Hamburg gab es einen 42:27-Sieg, beim Turnier in Wilhelmshaven wurde der Gastgeber 33:24 geschlagen und Bundesliga-Konkurrent Lemgo nach Siebenmeterwerfen 34:32.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare