Handball-Bundesliga

Pavel Atman verlässt die Recken

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Pavel Atman (hier beim Spiel gegen Gummersbach) verlässt die Recken, um bei einem anderen Verein neu zu starten.

Hannover – Die TSV Hannover-Burgdorf hat sich mit Pavel Atman darauf verständigt, die Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden, wie der Bundesligist in einer Presseerklärung schreibt.

Ursprünglich hatte der Rückraumspieler noch ein gültiges Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2020, das jetzt einvernehmlich aufgelöst wurde. „Pavel hat in seiner Zeit bei uns unfassbar viel Verletzungspech gehabt, so dass er sein zweifelsohne großes Potential leider nur sehr selten unter Beweis stellen konnte. Wir hoffen, dass er durch eine Luftveränderung wieder zu bester Gesundheit und alter Spielfreude finden wird und wünschen ihm für die Zukunft nur das Beste“, sagt der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen. „Meine Familie und ich haben sich in Hannover immer sehr wohl gefühlt. Ich möchte mich beim Verein und den Fans für den Zuspruch in der für mich alles andere als einfachen Zeit bedanken. Es ist sehr schade, dass ich mich hier nicht anders präsentieren konnte, aber ich konnte trotz allem wertvolle Erfahrungen sammeln. Nach zwei schwarzen Jahren hoffe ich, dass mir ein Neustart bei einem anderen Verein guttun wird“, gibt Pavel Atman einen Einblick in sein Seelenleben. Die Leidenszeit von Atman bei den Recken ist fast 24 Monate lang. Der russische Nationalspieler zog sich bereits in seiner ersten Vorbereitung bei Niedersachsens Spitzenhandballern einen Mittelfußbruch zu, der ihn über weite Teile der Saison 2017/18 zum Zuschauen verdammte. In seinem zweiten Vertragsjahr wurde der 32-Jährige ebenfalls immer wieder von Verletzungen ausgebremst und konnte so kaum einen Spielrhythmus in der stärksten Liga der Welt entwickeln. „Trotz aller Widrigkeiten und Rückschläge hat Pavel nie aufgesteckt, sondern gemeinsam mit der Unterstützung unserer medizinischen Abteilung alles versucht, um wieder auf das Spielfeld zurückzukehren. Er hat einen einwandfreien Charakter und wir haben stets einen professionellen Umgang gepflegt“, findet Christophersen für den Rückraumspieler nur positive Worte und ergänzt: „Wir denken, dass die Vertragsauflösung für beide Parteien die vernünftigste Lösung ist.“

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