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Recken beim HSV: Wiedersehen mit Mortensen

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Von: Heiko Meyer

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Bei der Generalprobe vor dem Saisonstart können sich die Recken gegen den Aufsteiger in der Swiss-Life-Hall mit 27:26 durchsetzen.
Bei der Generalprobe vor dem Saisonstart können sich die Recken gegen den Aufsteiger in der Swiss-Life-Hall mit 27:26 durchsetzen. © Oliver Vosshage

Hannover - Kaum eine Atempause für die Recken! Nach dem äußerst unglücklichen Pokal-Aus gegen Rekordmeister THW Kiel am Mittwoch (28:30 nach Verlängerung) steht bereits am Samstag (20:30 Uhr, Sky) das nächste Match auf dem Programm. Beim HSV Hamburg hofft Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf auf den vierten Auswärtssieg. 

Die Hamburger mit Trainer Toto Jansen gleichen einer Wundertüte in der Liga. Vor kurzem bezwangen sie die hochgehandelten Melsunger mit 26:25. Zuvor verloren sie jedoch mit 27:29 bei Mitaufsteiger Nettelstedt. Zuletzt setzte es ein deutliches 23:32 gegen Kiel, um anschließend auch mit 30:34 in Berlin zu verlieren – dabei waren die Füchse stark ersatzgeschwächt durch sieben Corona-Ausfälle. Die HBL hatte aber auf der Austragung dieser Partie bestanden, da die Hälfte des Berliner Teams einsatzfähig gewesen sei. Bei den Recken sind in Hamburg alle einsatzfähig. Es ist das drittletzte Spiel dieses Jahres, am nächsten Mittwoch geht es zuhause noch gegen FrischAuf Göppingen, ehe das Team von Trainer Christian Prokop 2021 mit dem Auswärtsspiel am 27. Dezember (Montag) bei den Rhein-Neckar Löwen beschließt. Da die Leistung gegen Kiel zu 100 Prozent gestimmt hat, musste Coach Prokop nach dem Pokal-K.o. mehr die psychische Seite bei den Spielern beackern, sie wieder moralisch aufrichten. Denn die Pleite tat schon weh nach dem guten Auftritt gegen den THW. Beim HSV gilt natürlich höchste Konzentration, um die Punktebilanz nach Möglichkeit auf 14:16 zu stellen. Dass dies superschwer wird, versteht sich von selbst. Mit „Yogi“ Bitter haben die Hamburger schließlich einen Klasse-Mann zwischen den Pfosten. Bitter ist in der Torhüter-Paraden-Wertung Zweiter (140) hinter Kiels Niklas Landin (181). Hannovers Urban Lesjak kommt auf 97 Paraden. Speziell wird das Wiedersehen mit Casper Mortensen: Der dänische Weltmeister ist nach seinem Intermezzo beim FC Barcelona wieder nach Deutschland zurückgekehrt und hat sich dem Klub angeschlossen, von dem er seinerzeit nach der Insolvenz des alten HSV zu den Recken gewechselt war. In Hannover avancierte Linksaußen Mortensen zum besten Bundesliga-Torschützen. Mit 80 Treffern ist der nette Däne, am Dienstag gerade 32 geworden, schon wieder der erfolgreichste HSV-Torschütze, gefolgt von Kreisläufer Niklas Weller (70) und dem Rückraum-Rechten Jan Forstbauer (54). Mit Torwart Jens Vortmann, Nicolai Theilinger, Azat Valiullin, Manuel Späth & Co. ist der HSV weiterhin gut besetzt. So brauchen die Recken die nächste absolute Topleistung, um in Hamburg zu bestehen. Bleibt abzuwarten, ob sie mental dazu in der Lage sind.    haz/gsd

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