EHF-Cup

Recken gewinnen in Mazedonien 29:17

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Recken-Trainer Carlos Ortega hat beim Spiel in Bitola alles richtig gemacht, denn die Gäste feiern einen deutlichen Sieg - und haben noch alle Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale des EHF-Cups.

HANNOVER - Großer Jubel bei den Recken: Durch einen ungefährdeten 29:17 (15:8)-Sieg am Sonntagabend beim HC Eurofarm Rabotnik in Bitola (Mazedonien) kann Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf nun doch noch ins Viertelfinale des EHF-Cups einziehen.

Dazu ist am kommenden Mittwoch ein Sieg im letzten Heimspiel gegen RK Nexe Nasice (Kroatien) in der Swiss-Life Hall nötig. Erfolgreichster Werfer für die Recken war der spanische Linksaußen Cristian Ugalde mit neun Treffern. Recken-Trainer Carlos Ortega setzte in der 70 000 Einwohner großen mazedonischen Stadt auf seine erfahrenen Kräfte, ließ Johannsen auf Rechtsaußen und Ugalde auf Linksaußen spielen. Das sollte sich in der ersten Halbzeit auszahlen. Zwar ging Bitola mit 1:0 und 2:1 in Front, doch dies sollten schon die letzten Führungen der Mazedonier sein. Denn nach und nach bekamen die Hannoveraner die Partie gut in den griff und bauten auch ihren zunächst kleinen Vorsprung immer deutlicher aus. Nach elf Minuten führte das Ortega-Team 6:3, Bitola blieb sieben Minuten torlos. Und die Mannschaft um Kapitän Kai Häfner legte weiter zu, erzielte gegen die im Abschluss schwachen Gastgeber Tor um Tor. Nach 18 Minuten lagen die Gäste 10:5 vorn, ehe der Spanier Cristian Ugalde auf den Torgeschmack gekommen war und drei Treffer in Serie markierte – zuerst nach Tempogegenstößen, danach von seiner Linksaußen-Position. Hannover stellte eine Klasse-Abwehr, die bis in die Schlussphase der ersten Hälfte fast undurchdringlich war. Erst dann konnte Filip Kuzmanovski (nächste Saison in Magdeburg) mit drei Toren in Folge zum Pausen-8:15 verkürzen. Bis dahin ein starker Auftritt der Recken. Nach der Pause spulten die Recken ihr Programm weiter cool und souverän runter. Nach 42 Minuten führten sie 22:12, nach 52 Minuten dann 27:14. Hinter einer starken Abwehr überzeugte Torwart Martin Ziemer mit 14 Paraden. In der Schlussphase gönnte Coach Ortega seinen Stammkräften eine Pause, ließ die Nachwuchsakteure aufs Feld. Recken: Ziemer, Lesjak – Johannsen 5, Cehte 2, Mävers, Thiele, Pevnov 4, Häfner 4, Atman, Böhm 2, Ugalde 9, Srsen, Olsen 2, Brozovic 1, Kastening, Büchner. Beste Torschützen Bitola: Kuzmanovski 7/1, Ostroushko 6/2.
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