Gruppenphase EHF-Pokal

Recken hoffen auf Los-Glück

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Nach dem Erfolg gegen Lissabon hofft Timo Kastening auf ein attraktives Los.

HANNOVER - Nachdem die Recken Benfica Lissabon in der dritten Qualifikationsrunde des EHF-Pokals ausgeschaltet haben (41:36, 33:33), steigt am heutigen Donnerstagvormittag bei der Europäischen Handball-Federation in Wien die Auslosung zur Gruppenphase.

Sie wird ab dem 9. Februar 2019 bis Ende März gespielt. Die EHF hat vier Töpfe gebildet, aus denen die Gegner zugelost werden, wobei die Hannoveraner nicht auf die beiden deutsche Konkurrenten, THW Kiel und Füchse Berlin, treffen können. „Die Auslosung ist kein Wunschkonzert“, sagt Recken-Sportchef Sven-Sören Christophersen, der in Wien dabei ist. Nicht nur ihm wären Gegner am liebsten, bei denen sich die Reisestrapazen in Grenzen halten. Die ersten beiden Teams jeder ausgelosten Gruppe ziehen ins Viertelfinale ein. Für das abschließende Final Four-Turnier hatte sich Hannover nicht beworben. Das finanzielle Risiko sei viel zu hoch, meinte Christophersen. Mehr als eine halbe Million Euro standen dabei zur Diskussion. Offen dabei zudem, ob sich die Recken überhaupt für die Vierer-Endrunde qualifizieren. Am Sonntag (13.10 Uhr) geht es für die Recken in der Bundesliga weiter. Rund 9000 Tickets wurden für das Spiel gegen den THW Kiel bereits abgesetzt. Topf 1: Fraikin BM. Granollers (Spanien), Füchse Berlin, TSV Hannover-Burgdorf, FC Porto (Portugal). Topf 2: TTH Holstebro (Dänemark), BM Logrono La Rioja (Spanien), Grundfos Tatabanya KC (Ungarn), KS Azoty-Pulawy SA (Polen). Topf 3: THW Kiel, Liberbank Cuenza (Spanien), Saint-Raphael Var Handball (Frankreich), HC Eurofarm Rabotnik (Mazedonien). Topf 4: RK Nexe Nasice (Kroatien), Gudme GOC (Dänemark), Balatonfüredi KSE (Ungarn), und HC Dobrogea Süd Constanta (Rumänien). 

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