Handball-Bundesliga

Recken wollen in der Erfolgsspur bleiben

TSV Hannover Burgdorf - THW Kiel
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Die Arena soll am Sonntag möglichst gut gefüllt sein, wenn die Recken gegen FRISCH AUF! Göppingen antreten.

Hannover - Sind die Recken zurück in die Erfolgsspur eingebogen? Der 32:24-Auswärtssieg bei der HSG Nordhorn-Lingen hat die kleine Durststrecke von zuvor 4:8-Punkten in sechs Partien beendet. Jetzt geht es am Sonntag (16 Uhr) in der Tui-Arena gegen FrischAuf Göppingen weiter.

An Unterstützung von den Zuschauern wird es der TSV Hannover-Burgdorf dabei einmal mehr nicht mangeln. Rund 9000 Tickets sind bereits verkauft worden. Schon vor dem Göppingen-Spiel ist der Zuschauerschnitt auf gut 6500 pro Spiel angewachsen – noch mehr Fans sind nur in Kiel, in Mannheim bei den Rhein-Neckar Löwen und in Berlin bei den Spielen der jeweiligen Klubs. Nach dem Match gegen die Schwaben wird der Besucherschnitt auf etwa 6700 ansteigen.

Recken-Kreisläufer Evgeni Pevnov gefällt es, wenn die Hütte voll ist. „Wenn es auf den Rängen still ist, macht es weniger Spaß“, sagt der aus Usbekistan stammende Hüne. „Wenn uns die Fans nach vorn peitschen, ist das gut.“ Dass die Halle(n) bislang so voll war(en), liegt natürlich auch an den überwiegend guten Heimauftritten. Die einzige Heimniederlage gab es gegen Spitzenreiter Kiel, das einzige Unentschieden gegen die Rhein-Neckar Löwen. „Eine volle Halle hilft uns immer“, sagt auch Recken-Sportchef „Smöre“ Christophersen.

Erfreulich, dass Joshua Thiele nach seinem grippalen Infekt wieder zur Verfügung steht. Er trainierte am Mittwoch wieder mit. Allein die Langzeitverletzten Ivan Martinovic (Mittelfußbruch) und Malte Donker (Schulteroperation) fehlen weiter.

Gegner Göppingen (derzeit Elfter) sieht Christophersen als „Wundertüte“. „Die sind gefährlich wie ein angeschlagener Boxer“, warnt Pevnov vor dem Team von Trainer Mayerhofer. Vor einer Woche schlug das Schwaben-Team Champions League-Starter Flensburg, am Donnerstag verlor FrischAuf aber schon wieder bei der HSG Wetzlar 30:31. Coach Ortega: „Göppingen steht kompakt in der Defensive. Aber wir wollen zwei Punkte holen, um Platz vier zu halten.“

Natürlich umtreibt die Recken auch die Problematik um das Corona-Virus. Eine Spielabsage steht aber nicht zur Diskussion, sagt Recken-Sprecher Markus Ernst. Man stehe aber in Kontakt mit dem Robert-Koch-Institut. So könne man immer reagieren, wenn sich die Einschätzung der Lage verändert. Zudem werden die Zuschauer auf die üblichen Desinfektionsregeln hingewiesen. Dem nächsten Handballfest gegen Göppingen steht nichts im Wege.

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