Handball

Recken beim DHB-Pokal mit Losglück

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Timo Kastening (73) ist der erfolgreichste Torschütze der Recken, die im DHB-Pokal natürlich wieder möglichst weit kommen wollen.

Hannover – Großes Glück für die Recken bei der Auslosung des DHB-Pokal-Wettbewerbs 2019/20: Die erste Runde wird zum letzten Mal in Turnierform gespielt, wobei die TSV Hannover-Burgdorf auf den ATSV Habenhausen trifft.

Die Bremer sind Sieger des DHB-Amateurpokals und sollten für die Mannschaft von Chefcoach Carlos Ortega kein Stolperstein sein. Im zweiten Spiel der gruppe stehen sich TuSEM Essen und der VfL Potsdam gegenüber. Die Sieger beider Partien spielen im Turnier-Finale dann den Teilnehmer am Pokal-Achtelfinale aus. Terminiert sind die Spiele für den 17. und 18. August. „Die Auslosung hätte uns schlimmer treffen können, so dass wir nicht unzufrieden sind. Es wird unser erstes Pflichtspiel in der kommenden Saison sein und wir wollen uns an diesem Wochenende in guter Verfassung präsentieren, denn natürlich möchten wir uns für das Achtelfinale qualifizieren“, sagte Coach Ortega. Ausrichter des Erstrundenturniers wird höchstwahrscheinlich der ATSV Habenhausen sein. „Sollte das Turnier in Bremen stattfinden, freuen wir uns auf eine kurze Anreise und eine hoffentlich breite Unterstützung von unseren Fans, damit wir unser Ziel, ins Achtelfinale einzuziehen, auch erreichen", erklärt der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen. Für die Recken, die am 16. Juli mit dem Training für die kommende Erstliga-Saison beginnen, wird das Pokalturnier die erste Pflichtaufgabe sein. Mit dabei auch wieder Timo Kastening, der mit 190 Treffern bester Recken-Torschütze der vergangenen Saison war. Am vergangenen Wochenende absolvierte er seine Länderspiele zwei und drei in der EM-Qualifikation. In Israel traf er neunmal, gegen den Kosovo in Nürnberg einmal. Weitere Pokal-Spiele mit niedersächsischer Beteiligung: Turnier 5 mit Bundesliga-Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen – Schalksmühle/Halver (zweites Spiel Altenholz – Leipzig). Turnier 7 mit Northeimer HC – SC Magdeburg (zweites Spiel Hagen – Hamburg).  Eintracht Hildesheim bekam den Erstligisten TBV Lemgo Lippe sowie den Zweitliga-Absteiger Wilhelmshavener HV und den West-Drittligisten HSG Bergische Panther zugelost. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Bätjer muss im Halbfinale gegen Lemgo antreten, das zweite Halbfinale bestreiten dann die bergischen Panther und der Wilhelmshavener HV. Eintrachts Geschäftsführer Gerald Oberbeck zeigte sich in einer ersten Reaktion mit dem Ergebnis zufrieden: „Gegen einen Erstligisten zu spielen, ist für die Mannschaft immer eine Herausforderung. Ich bin mir sicher, die Jungs werden hochmotiviert ins Spiel gehen", wird Oberbeck auf der Internetseite des Clubs zitiert. Das Ausrichtungsrecht für das Turnier, das am 17./18. August ausgetragen wird, hat zunächst die HSG Bergische Panther, der letztjährige Vierte aus der 3. Liga West, der aus Burscheid im Bergischen Land kommt.

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