Handball-Bundesliga

Recken am Sonntag gegen Magdeburg

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Hoffen auf die Revanche: Im Pokalhalbfinale verlieren die Recken um Morten Olsen (Nummer 34) gegen Magdeburg in Hamburg knapp.

Hannover - Drittletztes Heimspiel für die Recken: Am Sonntag (13.30 Uhr) steigt in der Swiss-Life Hall das Duell gegen den SC Magdeburg, gegen den die TSV Hannover-Burgdorf im DHB-Pokal-Halbfinale in Hamburg un- glücklich mit 29:30 verlor. Gibt es nun möglicherweise eine Revanche?

„Das kann man mit dem Pokal nicht vergleichen“, meint Cristian Ugalde. „Das wird jetzt ein ganz anderes Spiel“, so der spanische Linksaußen. Er ist weiter motiviert, will von den verbleibenden sechs Liga-Spielen noch so viele wie möglich gewinnen. „Man ist nie zufrieden, man will immer noch mehr machen“, sagt Ugalde. „Wir dürfen nicht so viele leichte Fehler machen, die Bälle hergeben.“ Das letzte Duell mit dem Team von Coach Bennet Wiegert war zwar knapp, doch im Meisterschafts-Hinspiel gab es für die Recken eine deftige 23:34-Pleite. Mit Dänen-Torwart Green, Mittelmann Bezjak, Chrapkowski, Kreisläufer-Kante Musa, O’Sullivan, Weber und vor allem Außen Matthias Musche haben die auf Platz vier stehenden Magdeburger weiter eine Top-Besetzung beisammen. Musche führt die Torschützenliste mit weitem Abstand an, traf bisher 216 Mal, ist 82 verwandelten Siebenmetern Dritter in dieser Statistik-Kategorie. Recken-Rechtsaußen Timo Kastening ist fünfbester Werfer der HBL mit 150 Treffern, Magdeburgs Michael Damgaard steht auf Platz 21 (112). Aber die Recken wären in dieser Saison nicht die Recken, wenn es nicht schon wieder zum x-ten Mal verletzungsbedingte Ausfälle geben würde. Fabian Böhm hat immer noch mit seinen Bauchmuskel-Problemen zu tun. „Einsatz sehr fraglich“, sagt Trainer Carlos Ortega. Morten Olsen hat glücklicherweise gegen Lemgo keinen Bruch des rechten Handgelenks erlitten, aber wohl eine Bänderverletzung. „Einsatz sehr fraglich“, so Ortega am Donnerstag. Am Freitag sah es schon wieder besser aus, nicht ausgeschlossen, dass Olsen doch wieder aufläuft. Der dänische Weltmeister spielt auch nächste Saison bei den Recken, wechselt danach zum Top-Klub Gudme OG in seinem Heimatland, wie ein dänischer Sender meldete. Ganz „raus“ ist wieder einmal Pavel Atman, der beim EHF-Pokal-Viertelfinal-Rückspiel in Berlin eine Oberschenkelzerrung davontrug. So hat Ortega gegen den SCM keinen Mittelmann. Vieles deutet darauf hin, dass Kapitän Kai Häfner diese Rolle als Spielgestalter übernimmt. Sein Team sei nach den letzten Spielen etwas müde, sagt Ortega, aber man werde bis zum Saisonende weiterkämpfen. Für die Partie sind bereits über 4000 Tickets abgesetzt worden, es gibt also nur noch wenige für die rund 4100 Zuschauer fassende Swiss-Life Hall. Morgen können Fans Dauerkarten für kommende Saison erwerben. Zwölf Heim- spiele sollen in der Tui-Arena ausgetragen werden, fünf in der Swiss-Life Hall.

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