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„Am Ende war es etwas glücklich“

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Von: Heiko Meyer

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29:27-Zittersieg der TSV Hannover-Burgdorf gegen Zweitligist Dessau
Erfolgreich in der „Hölle Ost“ behauptet: Die Recken feiern mit den mitgereisten Fans den Pokalsieg. © Jan Günther

Hannover – Frohes Fest für die Recken! Mit einiger Mühe hat Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf das Achtelfinale im DHB-Pokal überstanden und ist durch einen schwer erkämpften 29:27 (11:14)-Sieg bei Zweitligist Dessau-Roßlauer HV ins Viertelfinale eingezogen. Dort sind am 4./5. Februar die Rhein-Neckar Löwen der nächste Gegner, die gerade nach einem bärenstarken Auftritt in Kassel die MT Melsungen mit 36:28 eliminierten.

Renars Uscins brachte die Recken in Führung, doch danach ließen sie sich offenbar doch von der aufgeheizten Atmosphäre beeindrucken. Dessau ging 4:1 in Front, nur dreimal konnte das Prokop-Team ausgleichen zum 5:5, 6:6 und 9:9. Bis zur Pause zog der Zweitliga-Dritte unter dem Jubel seiner fanatischen Anhänger auf 14:11 weg.  Einer der wenigen, die kühlen Kopf behielten, war einmal mehr Recken-Schlussmann Domenico Ebner. Bis zur Pause hatte er schon zehn Paraden in seiner Statistik, am Ende waren es 15 samt in der Schlussphase gehaltenen Siebenmeter. Der nach Leipzig wechselnde Deutsch-Italiener ist weiter in Topform: „Ohne ,Ebbo´ wären wir mausetot gewesen“, meinte Prokop hinterher. Nach dem Wechsel ging Dessau sogar mit 16:12 in Führung – da musste man um die Recken tatsächlich zittern. Doch die Hannoveraner blieben einigermaßen cool auf der heißen „Platte“, stellten langsam auch eine bessere Abwehr und agierten etwas abgezockter als der Zweitligist. In der 42. Minute sorgte Linksaußen Hannes Feise, der später auch nicht zu Unrecht Rot bekam, für die erste Führung der Gäste seit dem 1:0. Zuvor hatten die Recken einen 4:0-Lauf hingelegt, blieben so im Spiel. Nur noch einmal konnte Dessau zum 23.23 ausgleichen, danach behauptete Hannover bis zum Ende seinen kleinen Vorsprung, weil nun auch 2,06 Meter-Riese Vlad Kulesh heiß lief und dreimal traf. Bei Hannovers 28:26-Führung parierte Ebner dann diesen wichtigen Siebenmeter – wichtiger Schritt zum Sieg in dieser nervenzerfetzenden Phase. Am Ende hieß es 29:27. Am Dienstag spielen die Recken um 19.05 Uhr gegen den Bergischen HC. Bislang sind knapp 7500 Tickets im Vorverkauf abgesetzt worden. haz/gsd

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