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Last-Minute-Punkt gegen Stuttgart: Joker Oliver Burke rettet Werder Bremen in der Nachspielzeit

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Von: Malte Bürger, Yannick Hanke

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Last-Minute-Tor! Oliver Burke rettet Werder Bremen mit seinem Treffer in der fünften Minute der Nachspielzeit ein 2:2-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart.
Last-Minute-Tor! Oliver Burke rettet Werder Bremen mit seinem Treffer in der fünften Minute der Nachspielzeit ein 2:2-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart. © gumzmedia

Der SV Werder Bremen hat am 2. Spieltag der neuen Bundesliga-Saison gegen den VfB Stuttgart unentschieden gespielt – das erste Heimspiel endete dank eines Last-Minute-Tores 2:2. Der Spielbericht der DeichStube.

Bremen – Auf der einen Seite wehten grün-weiße Fahnen, gegenüber brannten Fans des VfB Stuttgart im Gästeblock Pyrotechnik ab. Ein Bild, das in diesen Tagen noch einmal ein ganz besonderes Gewicht besitzt. Nach den jüngsten Vorfällen in Wolfsburg schickten die Ultras des SV Werder Bremen deshalb vor dem Anstoß per Banner eine unmissverständliche Botschaft in die Welt: „Polizei WOB – Wo die Missachtung von Grundrechten als Erfolg verkauft wird. Konsequenzen jetzt.“ Ansonsten wurde lautstark angefeuert, die Rückkehr der 1. Bundesliga ins Weserstadion gefeiert. Gut zwei Stunden später wurde tatsächlich weitergefeiert - weil Joker Oliver Burke Werder mit seinem Treffer ein 2:2 (1:1) bescherte.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Niclas Füllkrug trifft ins Tor und an die Latte

Gegenüber der Vorwoche gab es bei der Aufstellung des SV Werder Bremen die eine erwartete Veränderung: Ilia Gruev ersetzte auf der Sechs den erkrankten Christian Groß. Jens Stage durfte derweil in der Startelf bleiben und verdrängte den genesenen Romano Schmid auf die Bank. Der zuletzt angeschlagene Niclas Füllkrug stürmte wie gewohnt neben Marvin Ducksch. Und im Tor stand trotz einer gebrochenen Nase Jiri Pavlenka – das Gesicht war nicht einmal mehr mit der aus dem Training bekannten Maske geschützt. Stattdessen versteckte ein großes Pflaster Teile des malträtierten Gesichtes. „Er hat keine Probleme“, betonte Trainer Ole Werner kurz vor dem Anpfiff am „Sky“-Mikrofon. „Er hält die Bälle ja auch mit der Hand und nicht mit der Nase.“

Pavlenkas Gegenüber Florian Müller hätte wenig später nur zu gern die Hände an den Ball bekommen – doch dazu bekam der Keeper des VfB Stuttgart nicht einmal die Chance. Nach einer Balleroberung von Leonardo Bittencourt schaltete Werder Bremen blitzschnell um, schließlich flankte Anthony Jung punktgenau auf den Kopf von Niclas Füllkrug, der traumhaft zur frühen Bremer Führung einköpfte (4.) – und das Wohninvest Weserstadion in eine noch größere Party-Arena verwandelte. Nur drei Minuten später kam Ducksch aus spitzem Winkel zum Abschluss, doch dieses Mal konnte Müller gerade noch retten. Und es dauerte keine 120 Sekunden bis zur nächsten Werder-Chance, dieses Mal hämmerte Füllkrug den Ball aus der Distanz an die Latte (9.). Ähnlich wie zuletzt in Wolfsburg waren die Bremer furios in die Partie gekommen.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Gäste drehen die Partie durch Wataru Endo und Silas

Anders als eine Woche zuvor nahmen sie dieses Mal aber anschließend das Tempo aus dem Spiel, verließen sich auf die Kontrolle des Geschehens und setzten nun vornehmlich auf Konter. Nach etwas mehr als einer halben Stunde hätte sich diese zeitweilige Zurückhaltung in der Zweikampfführung beinahe gerächt. Wataru Endo prüfte Pavlenka aus der Distanz, Werder Bremens Schlussmann ließ den strammen Schuss nach vorne abprallen – doch Marco Friedl bügelte die Unsicherheit des Torhüters aus (32.). Nur sechs Minuten später hatte Endo dann mehr Glück. Erneut durfte er es ungehindert aus rund 20 Metern probieren, Pavlenka hatte nicht den Hauch einer Chance – 1:1 (38.). Damit ging es zunächst in die Kabine. „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und folgerichtig dann auch in Führung gegangen, haben es danach aber leider nicht mehr geschafft, im eigenen Ballbesitz so klar zu sein, dass der Ball auch bei uns bleibt und wir die Möglichkeit haben, uns bei diesen Temperaturen auch mal zu erholen“, monierte Trainer Ole Werner später.

Die zweite Hälfte begann mit einer personellen Veränderung: Neuzugang Niklas Stark ersetzte in der Abwehrkette des SV Werder Bremen Amos Pieper, der im ersten Durchgang bei einer Rettungsaktion im eigenen Strafraum vom fallenden Pavlenka unabsichtlich am Kopf getroffen worden war, zunächst aber noch weitergespielt hatte. Und Stark erlebte gleich die nächste Möglichkeit der Schwaben. Tiago Tomas stürmte bei einem Konter auf Pavlenka zu, doch der Tscheche verhinderte mit einem starken Reflex den Rückstand (55.). Kurz darauf hätten sich die Stuttgarter allerdings nicht beschweren dürfen, wenn Angreifer Sasa Kalajdzic die Rote Karte gesehen hätte, als er ohne Chance auf einen Ballgewinn gegen Friedl nachtrat – Schiedsrichter Robert Hartmann beließ es aber bei Gelb.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Oliver Burke trifft in der Nachspielzeit und rettet einen Punkt

Als gut eine Stunde absolviert war, warteten die Werder-Fans noch immer auf die nächste gute Offensivaktion ihres Teams. Ob es nun an den sommerlichen Temperaturen lag oder allein am Gegner – so richtig schwungvoll war der Bremer Auftritt inzwischen nicht mehr. Ein Schlenzer von Ducksch, der über das Tor strich, sorgte dann immerhin wieder für etwas Gefahr (69.). Doch insgesamt gab es mittlerweile viele zu viele Ungenauigkeiten bei Werder Bremen. Strukturierte Aktionen gab es kaum noch, eine schwache Ballbehandlung lud den VfB Stuttgart zum Umschalten ein. Und so fiel dann auch das verdiente 2:1 der Stuttgarter. Dieses Mal hatte sich Weiser einen Ballverlust geleistet, am Ende des folgenden Konters schob Silas problemlos den Ball an Pavlenka vorbei ins Tor (77.).

Ole Werner brachte nun Schmid für den immer unauffälliger gewordenen Stage, doch erst einmal gab es wieder das Duell Silas gegen Pavlenka – dieses Mal hatte Werder Bremens Nummer eins aber das bessere Ende nach einem weiteren Gäste-Konter für sich (80.) und hielt seine Mannschaft so im Spiel. Dann wurden noch Oliver Burke, Nicolai Rapp und Lee Buchanan eingewechselt, um neues Feuer zu entfachen, doch auch weiterhin gelang den Bremern nicht viel. So plätscherte das Spiel einem – aus Sicht der Heimelf – mehr als enttäuschendem Ende entgegen. Doch Oliver Burke hatte noch etwas dagegen und traf in der allerletzten Minute der fünfminütigen Nachspielzeit zum Ausgleich. Und plötzlich wurde im Weserstadion doch wieder gefeiert. Und danach hatte es lange nun wahrlich nicht ausgesehen. „Wenn man so spät den Ausgleich noch macht, nimmt man den Punkt gern mit“, meinte Niklas Stark. „Vom Gefühl her war sogar mehr drin, aber das werden wir analysieren und schauen, wie wir das beim nächsten Mal am besten machen.“ Federführend wird dabei Ole Werner sein, der abschließend urteilte: „Es freut mich, dass wir am Ende doch noch belohnt wurden. Wir haben Moral bewiesen und ein vernünftiges Heimspiel gemacht.“ (mbü)

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Lest den Spielverlauf im Live-Ticker nach

Werder Bremen im Live-Ticker gegen den VfB Stuttgart: Alle Tore, News und Infos vom Bundesliga-Heimspiel - alles live aus dem Weserstadion im Liveticker der DeichStube. Ergebnis: 2:2.

<<< LIVE-TICKER AKTUALISIEREN >>>

17:30 Uhr: Der Wahnsinn im Weserstadion ist vorbei! Am Ende trennen sich Werder und Stuttgart 2:2 voneinander. Mund abputzen, weiter machen, nächste Woche muss Werder in Dortmund ran. Ob dort der erste Dreier der Saison gelingt? Damit verabschieden wir uns und sagen bis nächste Woche!

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Live-Ticker: Werder-Wahnsinn! Oliver Burke macht den Ausgleich

90.+5.: Tooooor für Werder! Burke erzielt den 2:2-Ausgleich! Wie aus dem Nichts wendet Werder die Niederlage noch ab.

90.+3: Von Werder ist jetzt nichts mehr zu sehen. Stattdessen übt Stuttgart Druck auf den Bremer Strafraum aus und will das 3:1 erzielen.

90. Min: Bittencourt mit dem Freistoß für Werder, doch die Stuttgarter können den Ball noch vorm Strafraum klären. Es gibt fünf Minuten obendrauf.

89. Min: Ducksch fängt sich eine Gelbe Karte wegen Meckerns ein. Kurz darauf vergibt Stuttgart eine weitere Großchance.

87. Min: Mavropanos prescht durch den Bremer Strafraum, sein Solo-Lauf kann aber von Werder unterbunden werden. Die Ecke für die Stuttgarter wird direkt geklärt.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Live-Ticker: Dreifachwechsel bei Werder – gelingt noch der Ausgleich?

84. Min: Dreifachwechsel bei Werder. Rapp kommt für Gruev, Burke ersetzt Bittencourt, Buchanan folgt auf Jung. Kann so noch die drohende Niederlage abgewendet werden?

83. Min: Gelbe Karte für Stark. Der Werder-Verteidiger bringt Ahamada nicht ganz sauber zu Fall.

81. Min: Mit zwei Vorlagen hat Kalajdzic seinen Dienst getan. Für ihn ist Schluss, Luca Pfeiffer kommt in die Partie.

80. Min: Glanztat von Pavlenka! Der Werder-Schlussmann klärt in höchster Not gegen Kalajdzic, es wäre das 1:3 aus Sicht der Bremer gewesen.

78. Min: Wie reagiert Werder auf den Rückstand? Auf jeden Fall mit einem Wechsel. Für Stage ist der Arbeitstag vorbei, Schmid kommt in die Partie.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Live-Ticker: Silas bringt die Schwaben in Führung

77. Min: 2:1 für Stuttgart! Silas rennt frei auf Werder-Torwart Pavlenka zu und platziert den Ball nach Vorlage von Kalajdzic eiskalt im Tor.

74. Min: Sosa bedient Silas über die Außen, den Kopfball kann Stenzel aber nicht verwerten.

73. Min: Wieder eine Ecke für Stuttgart, wieder nichts Zählbares. Pavlenka hat den Ball sicher, ein schnelles Umschaltspiel von Werder in Richtung des Stuttgarter Tors findet aber nicht statt.

71. Min: Gelb für Ito und Bittencourt. Während Ito einen Werderaner umgrätscht, packt Bittencourt den Japaner kurz nach der Szene am Rücken.

70. Min: Und Stuttgart legt direkt nach. Chris Führich muss raus, für ihn kommt Lilian Egloff in die Partie.

69. Min: Jetzt auch ein Wechsel auf Stuttgarter Seiten. Für Josha Vagnoman geht es nicht weiter, Pascal Stenzel kommt für ihn in die Partie.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Live-Ticker: Stuttgart macht Druck – doch Flitzer stört Vorwärtsgang der Schwaben

64. Min: Kuriose Szene im Bremer Strafraum: Ein Flitzer stürmt auf den Platz, ein Ordner kann ihn jedoch direkt zu Boden ringen. Und das mitten in der Drangphase der Stuttgarter, die zunehmend Druck auf Werder ausüben.

62. Min: Werder weiß in der 2. Halbzeit noch nicht so wirklich, was mit eigenem Ballbesitz zu tun ist. Der Offensiv-Esprit der ersten 45 Minuten blitzt nur phasenweise auf, stattdessen wirkt Stuttgart deutlich sicherer als zuvor.

58. Min: Große Aufregung! Kalajdzic tritt gegen Stage nach, Schiedsrichter Hartmann zückt aber nur die Gelbe Karte für den Stuttgarter Stürmer.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Live-Ticker: Jiri Pavlenka rettet in höchster Not gegen Tiago Tomas

54. Min: Tiago Tomas stürmt auf Pavlenka zu, der Werder-Torwart verhindert die Führung für die Stuttgarter. Die Ecke der Schwaben bringt aber nichts ein.

53. Min: Freistoß für Werder! Ducksch spielt den Ball lang in den Stuttgarter Strafraum, doch kommt kein Werder-Spieler mehr ran.

50. Min: Vagnoman zieht vorm Strafraum vom Werder ab, doch trifft der Stuttgarter Abwehrmann nur seinen eigenen Kollegen.

48. Min: Erneut tasten sich beide Teams erstmal ab. Bloß nicht zu viel riskieren, um den Gegner zum nächsten Tor einzuladen. Noch ist genug Zeit, um die Bundesliga-Partie im Weserstadion für sich zu entscheiden. Das gilt sowohl für Werder als auch für Stuttgart. Wer setzt heute den Lucky Punch?

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Live-Ticker: Die zweite Halbzeit läuft!

46. Min: Einen personellen Wechsel gibt es auf Seiten von Werder. Niklas Stark kommt in die Partie, der Abwehrmann ersetzt den angeschlagenen Amos Pieper.

46. Min: Schiedsrichter Hartmann pfeift zur zweiten Halbzeit an!

16.21 Uhr: Und jetzt pfeift Schiedsrichter Hartmann zur Halbzeitpause! Werder muss sich selbst vorwerfen, nach dem frühen 1:0 durch Füllkrug (4.) nicht schnell genug nachgelegt zu haben. Eine Unachtsamkeit in der Bremer Hintermannschaft wusste Endo eiskalt zu bestrafen (38.), die Karten sind also wieder neu gemischt.

45. Min: Bleibt es beim 1:1 zur Pause? Zwei Ecken der Stuttgarter bringen nichts ein, Werder wiederum fehlt auf einmal der Offensiv-Mut. Drei Minuten Nachspielzeit sind noch zu gehen.

43. Min: Vagnoman mit einer gefährlichen Hereingabe in der Bremer Strafraum, Pavlenka hechtet aus dem Kasten und verhindert, dass Kalajdzic an den Ball kommt. Dabei stößt er jedoch mit Pieper zusammen, beide müssen behandelt werden.

41. Min: Ist Stuttgart jetzt am Drücker? Die Aktionen nach vorne werden mutiger.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Live-Ticker: Wataru Endo zieht aus der Distanz ab und gleicht für Stuttgart aus

38. Min: Ausgleich für Stuttgart! Endo zieht erneut aus der Distanz ab und lässt Pavlenka keine Chance.

35. Min: Stuttgart ist auf den Geschmack gekommen und setzt vereinzelt Nadelstiche in der Bremer Hälfte. Doch wissen Pieper, Friedl und Veljkovic bislang keine echte Gefahr für Torwart Pavlenka aufkommen.

32. Min: Die Riiiiesenchance für Stuttgart! Endo zieht aus der Distanz ab, Pavlenka kann den Ball nur abprallen lassen. Doch kann Werder den Ball direkt aus dem Strafraum befördern.

30. Min: Schnell ausgeführter Freistoß für Werder, der jedoch direkt vom Stuttgarter Abwehrblock in die gegnerische Hälfte bugsiert wird.

28. Min: Der Ballbesitz könnte zwar kaum ausgeglichener sein, doch macht Werder deutlich mehr mit dem Ball am Fuß. Immer wieder werden gezielte Aktionen in Richtung des Stuttgarter Strafraums gesetzt. Die Schwaben hingegen wissen noch nicht so recht, was sie mit dem Spielgerät am Fuß anfangen sollen. Gut für Werder.

25. Min: Weiser spielt den Ball von außen in den Strafraum, doch Ducksch kann ihn nicht verwerten. Ihm prallt der Ball vom Schuh ab, Erleichterung in den Gesichtern der Stuttgarter.

23. Min: Stuttgart schlägt einen langen Ball in den Bremer Strafraum, Gefahr für Werder will aber nicht so wirklich aufkommen. Bislang ein mehr als ruhiger Arbeitstag für Pavlenka.

20. Min: Stuttgart kommt nur vereinzelt aus der eigenen Hälfte raus. Und wenn, dann fehlen den Schwaben bislang die zündenden Ideen. Werders Abwehr weiß jede noch so kleine Offensivaktion von Stuttgart im Keim zu ersticken – und bleibt selbst am Drücker.

17. Min: Die erste Gelbe Karte der Partie handelt sich Werders-Abwehrchef Marco Friedl ein. Sein Einsteigen lässt Schiedsrichter Hartmann nichts anderes zu. Der daraus resultierende Freistoß für Stuttgart bringt aber nichts Zählbares ein.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Live-Ticker: Werder ist am Drücker, Stuttgart ideenlos

15. Min: Prächtige Stimmung auf den Rängen, die Werder-Fans und die elf Kicker auf dem Rasen sind sich einig: Möglichst schnell nachlegen, um Stuttgart gar nicht erst in Fahrt kommen zu lassen. Chancen für die Schwaben sind bisher fehl am Platz, Werder ist nahezu in allen Belangen überlegen.

12. Min: Jetzt ist Stuttgart mal am Drücker und stürmt auf das Werder-Tor zu. Doch der Sprint von Silas verläuft ins Leere.

9. Min: Die nächste Großchance für Werder! Wieder Ducksch, diesmal ans Lattenkreuz. Stuttgart schwimmt total, doch Werder kann bislang nicht nachlegen.

8. Min: Das hätte das 2:0 sein können! Ducksch zieht aus der Distanz ab, doch der Ball landet neben dem Tor.

7. Min: Weiser im Vorwärtsgang, doch sein Sprint in die gegnerische Hälfte wird vom Stuttgarter Abwehrriegel direkt unterbunden. Zögerliches Nachsetzen von Werder, der Ball landet im Aus.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Live-Ticker: Niclas Füllkrug köpft Werder früh in Führung!

4. Min: Toooor für Werder! Füllkrug erzielt die frühe Führung für die Bremer, sein Kopfball nach Flanke von Jung sitzt perfekt. Keine Chance für Müller im Kasten der Stuttgarter.

3. Min: Zögerlicher Beginn von beiden Teams. Erstmal abtasten, denken sich wohl Werder und Stuttgart. Fehlpässe und Einwürfe prägen bisher das Spiel.

1. Min: Schiedsrichter Robert Hartmann gibt die Partie frei, Werder feiert seine Rückkehr in die Bundesliga nun auch offiziell im heimischen Stadion!

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Live-Ticker: Der Ball rollt!

15.25 Uhr: Beide Teams stehen im Spielertunnel, sowohl die Bremer als auch die Stuttgarter sind heiß auf das Match wie das Wetter. Zig Werder-Schals in der Luft und laute Fangesänge machen deutlich: Bremen ist endgültig zurück in der Bundesliga!

15.21 Uhr: Was Hoffnung macht, dass ein paar Tore fallen. Bislang 53-mal hat Werder Stuttgart in der Bundesliga empfangen. Dabei blieb es wie oft torlos? Richtig, noch nie.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Live-Ticker: Beste Stimmung im ausverkauften und heißen Weserstadion

15.18 Uhr: Gleich geht es im ausverkauften Wohninvest Weserstadion dann auch schon los. Die Stimmung ist bestens unter den Werder-Fans, der erste Dreier der neuen Bundesliga-Saison soll her. Bei Temperaturen über 30 Grad könnte sich die Partie zu einer echten Hitzeschlacht entwickeln.

15.14 Uhr: Schiedsrichter der Partie zwischen Werder Bremen und dem VfB Stuttgart ist übrigens Robert Hartmann. Unterstützung erhält er von Christian Leicher und Markus Schüller an den Seitenlinien. Vierter Offizieller ist Bastian Dankert. An den Videobildschirmen liegt die Verantwortung bei Sören Storks und Mitja Stegemann.

15.10 Uhr: Im letzten gemeinsamen Bundesliga-Jahr von Werder Bremen und dem VfB Stuttgart gab es übrigens zwei knappe Siege für die Schwaben (2:1 und 1:0). Darüber hinaus sind die Bremer aber bereits seit fünf Bundesliga-Duellen gegen die Stuttgarter sieglos und konnten nur einen Punkt für sich verbuchen.

15.04 Uhr: Und jetzt steht Werder-Coach Ole Werner zum Sky-Interview bereit. Angesprochen auf den Polizei-Ärger in Wolfsburg, spricht Werner von „mindestens unglücklich“. Umso mehr freut er sich, dass zahlreiche Werder-Fans bei seinem Heimdebüt in der Bundesliga das Team zum Sieg nach vorne peitschen wollen. Auch auf die lädierte Nase von Torwart Jiri Pavlenka weiß Werner einzugehen: „Kein Problem, er hält die Bälle ja mit den Händen und nicht mit der Nase“.

15.00 Uhr: Historisch betrachtet haben Wynton Rufer (sieben Tore), Norbert Meier und Frank Neubarth (sechs Tore) auf Werder-Seite die meisten Bundesliga-Tore im Duell mit Stuttgart erzielt. Bei den Schwaben wiederum sind es Mario Gomez, Cacau und Karl Allgöwer, die am häufigsten in der Bundesliga gegen Werder getroffen haben.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Live-Ticker: Werder-Fans mit Banner gegen Polizei-Ärger in Wolfsburg

14.53 Uhr: Zum Auftakt in die neue Bundesliga-Saison gab es sowohl für Werder als auch für Stuttgart ein Remis. Werder wartet aber saisonübergreifend bereits seit elf Spielen auf einen Sieg in der Bundesliga. In diesen elf Spielen konnten die Bremer nur zwei Punkte erbeuten.

14.50 Uhr: Die Werder-Fans im Stadion lassen ihren Unmut freien Lauf und reagieren mit einem großen Banner auf den Polizei-Ärger in Wolfsburg in der Vorwoche. „Polizei WOB, wo die Missachtung von Grundrechten als Erfolg verkauft wird. Konsequenzen jetzt!“, steht auf dem Banner geschrieben.

14.47 Uhr: Ob ein torreiches Spiel zu erwarten ist? Werder ist unter Coach Ole Werner in 21 Pflichtspielen bislang zumindest nie ohne eigenes Tor geblieben. Warum nicht eine Bude durch Niclas Füllkrug, der heute seine 50. Bundesliga-Partie bestreitet. Auf der Gegenseite steht Sasa Kalajdzic vor seinem 100. Einsatz in der Beletage des deutschen Fußballs.

14.43 Uhr: Die Partie zwischen Werder Bremen und dem VfB Stuttgart hat es bislang 106-mal in der Bundesliga gegeben. Aus Sicht der Grün-Weißen gab es dabei 35 Siege, 38 Niederlagen und 33 Remis bei 179:165 Toren.

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Live-Ticker: Die Aufstellungen sind da!

14.39 Uhr: Und mit dieser Elf will Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo Werder bezwingen: Müller - Ito, Anton, Mavropanos - Silas, Endo, Vagnoman - Ahamada, Führich - Tiago Tomas, Kalajdzic. Auf der Bank nehmen folgende Spieler Platz: Bredlow (ET), Mola, Sosa, Stenzel, Egloff, Karazor, Millot, Perea, Pfeiffer.

14.34 Uhr: Gruev ersetzt Groß, ansonsten kommt es zu keiner Änderung in der Startelf von Werder Bremen gegenüber dem Spiel in Wolfsburg. Auf der Ersatzbank von Werder nehmen folgende Spieler Platz: Zetterer (ET), Agu, Buchanan, Stark, Goller, Rapp, Schmid, N. Schmidt, Burke.

14.30 Uhr: Moin aus der DeichStube! In einer Stunde geht es los, das Bundesliga-Heimspiel von Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart. Jetzt ist die Aufstellung da: Pavlenka - Pieper, Veljkovic, Friedl - Weiser, Jung - Gruev - Stage, Bittencourt - Füllkrug, Ducksch.

Der SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart im Live-Ticker: Anpfiff im Weserstadion ist um 15.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News und Infos der Bundesliga gibt es dann hier live im DeichStube-Liveticker.

Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart - der Vorbericht:

Wie Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart für den ersten Bundesliga-Heimsieg seit Februar 2021 sorgen will

Der SV Werder Bremen empfängt am Samstag (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) den VfB Stuttgart im ausverkauften Wohninvest Weserstadion. Wie der erste Bundesliga-Heimsieg seit Februar 2021 gelingen soll - der Vorbericht der DeichStube.

Ole Werner würde es ja auch ganz angenehm finden, wenn es für den Rest der Saison einfach so weiterläuft wie bisher – oder vor allem wie in der ersten Hälfte in Wolfsburg. Doch der Coach des SV Werder Bremen weiß eben auch, dass die Realität eine andere ist. „Wir haben nicht aufgrund eines einzigen Spiels eine andere Rolle – nochmal mehr, wenn du dann auch nur einen Punkt geholt hast“, betonte Werner deshalb am Donnerstag. „Wir sind nach wie vor Aufsteiger und müssen uns nach wie vor in dieser Liga Woche für Woche, Tag für Tag alles beinhart erarbeiten. Und das wird auch bis zum Ende der Saison nicht anders werden für uns.“ Also auch am kommenden Samstag, im sehnsüchtig erwarteten ersten Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (15.30 Uhr im Live-Ticker der DeichStube).

Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart: Trainer Ole Werner warnt vor Qualität des Gergners

„Auch da ist es so, dass eine Mannschaft auf uns zukommt, die eine hohe individuelle Qualität hat, wo es unsere Kernaufgabe ist, als Gruppe so zu funktionieren, dass unsere Qualitäten zum Tragen kommen“, meinte der Trainer von Werder Bremen. Da ändert es dann auch wenig, dass die Schwaben selbst erst vor zwei Jahren wieder aufgestiegen sind und in der vergangenen Spielzeit sogar erst im allerletzten Moment die Erstligazugehörigkeit gesichert haben. „Wer sich mit dem VfB beschäftigt, der weiß zum Beispiel auch, dass Stuttgart einen Marktwert hat, der 90 Millionen Euro über dem liegt, was wir haben“, schilderte Ole Werner. „Das zeigt dann auch so ein bisschen, wie die Aufgaben sind.“

Dabei wirken die Süddeutschen aufgrund der jüngeren Vergangenheit zunächst einmal so, als seien sie einer dieser womöglich direkten Konkurrenten, gegen die Werder Bremen besonders erpicht darauf sein sollte, Punkte zu sammeln – anders beispielsweise als gegen die ganz Großen der Liga. Ein solches Denken hält Clemens Fritz, Werders Leiter Profifußball, allerdings für völlig abwegig. „Es wäre die falsche Herangehensweise, zu sagen: Gegen Stuttgart müssen wir jetzt aber unbedingt, aber wenn wir gegen Bayern, Dortmund oder Leipzig spielen, dann können wir“, mahnte der 41-Jährige. „Das hat keinen Wert im Fußball, dann brauchst du gar nicht erst hinzufahren.“ Zumal es der VfB Stuttgart ja vorgemacht hat, indem er am ersten Spieltag der neuen Saison gleich ein Unentschieden gegen RB Leipzig einfuhr.

Werder Bremen heiß aufs erste Heimspiel der Bundesliga-Saison: Ausverkauftes Weserstadion gegen Stuttgart

Ein ganz entscheidender Faktor sollen für den SV Werder Bremen am Samstag die Fans sein. Nicht nur aufgrund der jüngsten Ereignisse in Wolfsburg, sondern weil sich der Fußballstandort Bremen generell nach Erstliga-Fußball gesehnt hat. „Wir freuen uns auf das erste Spiel vor heimischer Kulisse, auch weil wir wissen, dass wir einen extremen Support erwarten können“, erzählte Werner. „Die Wucht, die von den Rängen kommt, zeichnet uns mit aus, auch wenn wir mal in einem Spiel als Außenseiter fungieren. Den Fans ist auch egal, gegen wen wir spielen, die sind immer voll dabei.“ Wo viel begeisternde Energie ist, da besteht zumindest theoretisch das Risiko des Überdrehens. „Die Gefahr sehe ich nicht“, zerstreute Ole Werner aber dahingehende Befürchtungen. „Klar ist, dass uns Unterstützung in jeder Form hilft. In Wolfsburg war es ja auch so, dass wir Unterstützung wahrgenommen haben, obwohl viele unserer Fans nicht einmal im Stadion waren. Wir haben trotzdem sehr lauten Support gehabt, der auch auf dem Spielfeld angekommen ist.“

Nun dürfte es noch wesentlich lauter werden. Damit der erste Bundesliga-Heimsieg seit Februar 2021 gelingt (2:1 gegen Frankfurt). „Unsere Fans haben sehr viel leiden müssen. Gerade auch im Weserstadion“, sagte Clemens Fritz. „Im letzten Jahr haben wir das dann gut umgesetzt. Diesen Weg wollen wir jetzt weitergehen. Für den Verein, für die Fans und ganz Bremen werden wir gegen den VfB Stuttgart alles rausholen, um den ersten Heimsieg zu holen.“

Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart: Gelingt der erste Bundesliga-Heimsieg seit Februar 2021?

Rein sportlich profitierten die Bremer zuletzt beim Saisonauftakt davon, dass sie äußerst gut in die Partie kamen, sogar den frühen Rückstand nahezu ignorierten und in der Folge einfach ihren eigenen Fußball durchdrückten. Weil der VfL Wolfsburg es zuließ und die Profis des SV Werder Bremen zeitgleich gut auf den Gegner eingestellt waren. Und Werner weiß natürlich auch dieses Mal im Detail, was da jetzt mit den Stuttgartern auf sein Team zukommt. „Das ist eine Mannschaft, die sich vor allem im Offensivbereich durch eine sehr hohe Geschwindigkeit auszeichnet, sehr variabel ist, was Positionswechsel angeht und die dann auch im Umschaltverhalten eine gute Qualität hat“, zählte der 34-Jährige auf. „Insofern wird es darum gehen, diese Geschwindigkeit zu kontrollieren, den Raum hinter der Kette gut zu verteidigen und auf diese ganzen Positionswechsel zu reagieren.“

Schon gelesen? Ist das die Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart?

Doch wie so oft soll der Fokus gar nicht nur auf dem Können des Gegners liegen. Werder Bremen will lieber selbst agieren und nicht reagieren. „Es wird vor allem wichtig sein, dass wir bei eigenem Ballbesitz wieder klar sind, eine klare Idee haben und Spielkontrolle auch in den Phasen entwickeln können, in denen es vielleicht hektisch zu werden droht“, hob Ole Werner hervor. „Weil wenn es hin und her geht, ist das etwas, das eher Stuttgart in die Karten spielt.“ (mbü) Auch interessant: So seht Ihr das Bundesliga-Spiel Werder Bremen gegen VfB Stuttgart live im TV und im Live-Stream!

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