Die Top 10 der TV-Experten

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Platz 10: Jürgen Klinsmann (RTL). Das Frankreich unter den Experten. Auf Twitter beliebt wie Kevin Prinz Kuranyi, dank Weisheiten wie dieser: „Ich denke schon, dass die Spanier enttäuscht waren mit der Niederlage gegen die Schweiz.“ Ach was! Wir sind nicht enttäuscht mit Klinsi, der zuletzt seine Analysen immerhin nicht mehr so überfallartig einstreute. Unser Tipp dennoch: „Net schwätzen, gib endlich mal Buddha bei die Fische!“
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Platz 9: Jens Lehmann (Sky). Das Dänemark unter den Experten, seltsam blass. Leider nicht so angriffslustig wie auf dem Platz, dafür mit den ausgefallensten Experten-Outfits. Fliederfarbene Krawatten, da kann Jogi noch viel lernen.
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Platz 8: Oliver Kahn (ZDF). Das Uruguay unter den Experten, zumindest früher als Torwart. Gibt sich nie mit dem Zweitbesten zufrieden, jetzt trotzdem beim ZDF, wo er 3D-Analysen vorsichtshalber einem Redakteur überlässt. Immer noch irritierend, wenn Olli einem Stürmer empfiehlt, „auch mal den Außenrist“ zu nehmen. Zwischendurch kluge Analysen, trotzdem als Experte irgendwo zwischen Rensing und Kahn.
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Platz 7: Reiner Calmund (RTL). Das Paraguay unter den Experten. Mittel- und Schweramerika-Sachverständiger, meinte über Undiano: „Der muss ’ne Bombe geköpft haben.“ Motto des Jabulani-Verschluckers: „RTL gibt Dir den Dick!“ Aber: Seine Südamerika-Filmchen sind lustig UND informativ.
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Platz 6: Franz Beckenbauer (Sky). Das England unter den Experten. The Lightgestalt ist ein Klassiker, wenn auch nicht mehr restlos zeitgemäß. Verrät in seiner Rubrik „Der Kaiser sieht alles“ zum Beispiel Bahnbrechendes über die Italiener: „Das sind die Italiener!“ Mehr lustig als informativ.
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Platz 5: Günter Netzer (ARD). Die Schweiz unter den Experten. Stocksolide und zuverlässig. Bei der Wahl zum Schimpfer des Jahres 2010 jetzt schon ganz weit vorn, dank seiner Tiraden mit dem Klassiker „Es ist so furchtbar!“ Netzer über Horror-Schiri Undiano: „Ein peinlicher Heini!“ Muss gegen Ghana zeigen, dass er auch loben kann. Alles andere wäre furchtbar!
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Platz 4: Jürgen Klopp (RTL). Das Spanien unter den Experten. Vor der WM großer Experten-Favorit. Bisher gut, aber noch nicht weltmeisterlich. Liegt auch daran, dass die RTL-WM-Kirmes ausschaut wie die ZDF-Seebühne 2008 für Arme. Als 3D-Picasso aber unübertroffen. Schob am Montag wieder die Honduras-Manderl über sein virtuelles Spielfeld, dass es eine Freude war. Motto: Wer rasiert, verliert!
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Platz 1 bis 3: Mehmet Scholl (ARD). Das Argentinien unter den Experten. Schlau, amüsant, ironisch. Der Netzer 2.0 hat als Erster thematisiert, dass die modernen Kraftfußballer à la Rooney in Südafrika alle Probleme haben, und erzählt die schönsten Fußballschwänke. Zum Beispiel, wie Cristiano Ronaldo durch seine Körpersprache provoziert: „Jens Jeremies hätte gesagt: Dass mir den bloß keiner anfasst, den möchte ich haben!“ Schade, dass Scholli nicht auch in 3D analysiert. Hat sich die ARD leider nicht leisten können, sie muss sparen für Jauch.

Die Top 10 der TV-Experten

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