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Müller arbeitet fürs WM-Comeback: Jetzt gibt es ein positives Signal

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Von: Philipp Kuserau

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Thomas Müller arbeitet für sein Comeback.
Thomas Müller arbeitet für sein Comeback. © IMAGO/Ulrich Wagner

Wird Thomas Müller rechtzeitig fit für die WM? Nun macht eine Aussage des Nationalspielers Hoffnung.

München - Thomas Müller bejubelte das 6:1-Torfest der Bayern gegen Bremen am Dienstagabend von seinem Tribünen-Platz in der Allianz Arena. Ein leider allzu vertrauter Anblick in den letzten Wochen. Während seine Teamkollegen unten auf dem Rasen ihre Gegner teils schwindlig spielen, muss es sich der Nationalspieler in den Zuschauerrängen gemütlich machen. Für Müller ist es aktuell eine Geduldsprobe und ein Rennen gegen die Zeit. Zuletzt bremsten ihn Probleme in der Adduktorenmuskulatur aus. Davor sorgten Rückenbeschwerden, eine Corona- und Magen-Darm-Infektion dafür, dass der 33-Jährige im gesamten Oktober auf insgesamt nur drei Kurzeinsätze für den FC Bayern kam.

Müller gibt Update zum Heilungsprozess

Am Montag löste sich Müllers ursprünglicher Comeback-Plan, beim Heimspiel der Münchner gegen Schalke (12. November) wieder im Kader zu stehen, in Luft auf. Julian Nagelsmann verkündete auf einer Pressekonferenz, dass er vor der WM nicht mehr mit Müller plane, um keinen Rückschlag oder weitere Verletzung zu riskieren. Das bayerische Urgestein soll und kann sich somit voll und ganz auf den Rehabilitationsprozess konzentrieren, um rechtzeitig fit zu werden für die Weltmeisterschaft in Katar.

Und laut eigener Aussage läuft dieser Prozess bisher nach Plan. Auf die Frage nach seinem derzeitigen Befinden antwortete Müller beim Sieg gegen Bremen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Gut, alles in der Spur“. Ein kleines Update also, das Hoffnung macht.

WM-Kader-Bekanntgabe am Donnerstag - Müller scheint gesetzt zu sein

In den Plänen von Bundestrainer Hansi Flick spielt Müller eine bedeutende Rolle - nicht nur als verlängerter Trainerarm auf dem Platz. Nach dem WM-Aus von Stürmer Timo Werner dürften Flicks Planspiele mit Müller als potenzieller Stürmer nochmal relevanter geworden sein. Zumal Flick somit auch dem Bayern-Modell der letzten Wochen folgen und den formstarken Jamal Musiala auf der Zehn einsetzen könnte. Am Donnerstag wird der Bundestrainer seinen mit Spannung erwarteten WM-Kader präsentieren. 26 Spieler darf Flick mit nach Katar nehmen - ein Platz für Müller wird mit Sicherheit reserviert sein. (kus)

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