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Rätselraten um Ailton - Ex-Star freigestellt

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Ailton ist eines der größten Originale der Bundesligageschichte
Ailton ist eines der größten Originale der Bundesligageschichte © Getty

Bremen - Ailton war immer für Schlagzeilen gut - auch in seinen erfolgreichen Zeiten. Nun sorgt der Brasilianer beim Viertligisten FC Oberneuland wieder für Wirbel. Für das nächste Spiel ist er freigestellt.

Rätselraten um Ailton: Der ehemalige Bundesligastar sorgt beim Viertligisten FC Oberneuland für Unruhe und ist derzeit nicht zu erreichen. “Mein letzter Stand ist, dass er zumindest nicht in Brasilien ist“, sagte FC-Trainer Mike Barten am Samstag. Nach Angaben der “Bild“ wollte Ailton in sein Heimatland fliegen, um finanzielle Probleme zu lösen. “Ja, ich habe Schulden“, zitiert ihn die Boulevard-Zeitung: “Ich habe mit den falschen Menschen gearbeitet und ihnen vertraut. Das war ein Fehler.“

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Barten hat Ailton für das Spiel gegen die zweite Mannschaft von Eintracht Braunschweig am Sonntag freigestellt. “Ailton muss den Kopf freibekommen, er muss seine Gedanken sortieren“, erklärte der Coach: “Wenn ein Fußballer den Kopf voll hat, fehlen die klaren Gedanken.“ Es sei mit dem Spieler verabredet, dass er in der kommenden Woche wieder nach Bremen komme und das letzte Spiel des Jahres absolviere. “Die Geschäftsführung hat Kontakt zu ihm“, sagte der Coach, der nicht weiß, wo sich sein Spieler derzeit aufhält.

Der brasilianische Fußballprofi, der für Werder Bremen, Schalke 04 und den Hamburger SV in der Bundesliga spielte, ist seit Beginn der Saison bei dem Bremer Viertlisten unter Vertrag. Zuletzt hatte der Stürmer sogar wieder Tore geschossen. Streit gibt es in Oberneuland aber um die Bezahlung, die über einen Sponsor erfolgen sollte.

Die Hoyer-Unternehmensgruppe hatte Ailton unter Vertrag genommen, den Kontrakt aber nach eigenen Angaben wieder gelöst. “Nach intensiven Beratungen haben wir umgehend den Marketingvertrag und den Darlehensvertrag mit Ailton gekündigt und sind an einer erneuten Zusammenarbeit unter den gegebenen Umständen keinesfalls mehr interessiert“, zitiert der “Weserkurier“ Marketingleiter Gerald Lutz.

dpa

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