Kurzurlaub beendet: Nur die "Gauchos" zählen

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Vor dem England-Spiel gingen Arne Friedrich (l.) und Lukas Podolski auf Safari 

Erasmia - Der Ruhetag ist vorbei, ab sofort zählt für die “Boy Group“ von Joachim Löw nur noch das Weltmeisterschafts-Duell gegen Diego Maradona & Co. Als Favorit sieht Löw die DFB-Elf nicht.

Nach 31 Stunden Auszeit versammelt der Bundestrainer heute (Mittwoch) sein Personal im DFB-Quartier zur theoretischen Einstimmung auf das WM-Viertelfinale. Am Nachmittag steht wieder eine Trainingseinheit im Super Stadium von Atteridgeville auf dem Programm.

Zwar schieben Löw und seine Spieler die Favoritenrolle für das brisante Viertelfinal-Duell am Samstag in Kapstadt an die Argentinier ab. Doch Routinier Arne Friedrich betonte: “Wir sind als Mannschaft in der Lage, kreative Lösungen zu finden. Wir treten als Team geschlossen auf und haben bisher gezeigt, dass wir spielerisch mit allen Teams mithalten können.“

Jogis Jungs auf Safari

Die Nationalmannschaft auf großer Löwen-Safari

Die “Gauchos“ wollen in Südafrika Revanche für die Pleite von 2006, als Deutschland ebenfalls im Viertelfinale nach Elfmeterschießen gewonnen hatte. Die Rangeleien und die folgende Sperre für Torsten Frings sind unvergessen. Bis auf Cacau, der nach seiner Bauchmuskel-Zerrung um Anschluss ringt, können alle deutschen Spieler den Countdown auf die Argentinien-Partie aufnehmen. Bundestrainer Löw, Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger und Shooting- Star Thomas Müller stehen am Mittag im DFB-Quartier in Erasmia der Weltpresse Rede und Antwort.

Der Trainerstab wird im Hotel Velmoré weiter am Plan basteln, wie Deutschland Messi & Co. in Bedrängnis bringen kann. “Wir wollen hier den größtmöglichen Erfolg feiern, daran arbeiten wir“, sagte Löw- Assistent Hansi Flick. “Unser Ziel bleibt das Halbfinale, und das wollen wir auch erreichen“, verkündete Torjäger Miroslav Klose, der gegen Argentinien sein 100. Länderspiel bestreiten wird.

Sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihr Kommen angekündigt und will als Glücksbringerin im Green Point-Stadium sitzen. Nach der “taktischen Meisterleistung“ (Bierhoff) des Bundestrainers gegen den Erzrivalen England muss er diesmal Diego Maradona überlisten.

dpa

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