Langjähriger Co-Trainer

Ärger mit Jürgen Klopp? Einstiger Vertrauter packt aus - Überraschendes Geständnis

Jürgen Klopp und Zeljko Buvac kurz vor dem Ende ihrer Zusammenarbeit bei einer Trainingseinheit des FC Liverpool
+
Jürgen Klopp und Zeljko Buvac kurz vor dem Ende ihrer Zusammenarbeit bei einer Trainingseinheit des FC Liverpool.

Als Trainer-Assistent von Jürgen Klopp konnte Zeljko Buvac einige Erfolge feiern - ehe 2018 die Trennung von seinem Weggefährten erfolgte. Gab es Streit?

  • Bei Mainz 05*, Borussia Dortmund* und dem FC Liverpool war Zeljko Buvac der Co-Trainer von Jürgen Klopp.
  • 2018 wurde die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit abrupt beendet. Über die Gründe herrscht Unklarheit.
  • Nun hat sich der Bosnier in einem Interview ausführlich geäußert. Es geht auch um Weggefährte „Kloppo“.

Moskau - Jürgen Klopp und sein „Schattenmann“ Zeljko Buvac galten lange Zeit als Vorzeige-Trainergespann: An der Seite von Chefcoach „Kloppo“ ging der Bosnier seiner Berufung als stiller Assistent ohne Drang nach Rampenlicht nach und erlebte dessen Aufschwung von einem limitierten Fußballspieler zu einem Übungsleiter von Weltformat mit.

Im Frühjahr 2018 trat jedoch das ein, was vielen langjährigen Beziehungen - ob privater oder geschäftlicher Natur - widerfährt: Es kommt zu einem Bruch und man geht getrennte Wege. Buvac, der aktuell einer Tätigkeit als Sportdirektor bei Dynamo Moskau nachgeht, äußerte sich in einem russischen Interview nun ausführlich - unter anderem zu seiner Abnabelung seines einstigen Vertrauten Jürgen Klopp. Dabei entsteht der Eindruck, dass die einstigen Vertrauten mittlerweile komplett getrennte Wege gehen.

Jürgen Klopp und der FC Liverpool: Zeljko Buvac hat sich „gefreut, aber nicht gratuliert“

Im YouTube-Format „Nobel“ wurde der 59-Jährige gefragt, ob der dem FC Liverpool zur errungenen Meisterschaft in der Premier League* gratuliert habe? Das verneint Buvac - und hat somit wohl auch Jürgen Klopp keine Glückwünsche zukommen lassen. „Ich habe mich gefreut für die Spieler, für die Fans, aber ich habe nicht gratuliert“, teilte er seinem Gesprächspartner mit, wie Sport Bild ausführt.

Auch über das Verhältnis zu Jürgen Klopp äußerte sich der Weggefährte. Über die Gründe seines Weggangs aus Liverpool* hielt sich Buvac zwar bedeckt. Jedoch ließ er sich ein Statement im Hinblick auf die Arbeitsteilung entlocken: „Ich habe den Job des Trainers gemacht, außer, dass ich nicht in der Öffentlichkeit gesprochen und Interviews gegeben habe“, lässt er wissen. Die öffentliche Aufmerksamkeit habe ihm nie etwas bedeutet, gibt er in dem Gespräch zu Protokoll.

Jürgen Klopp: Ex-Assi Zeljko Buvac jetzt bei russischem Topklub unter Vertrag

Eine Rolle bei der Entfremdung zwischen Klopp und Buvac soll übrigens der Niederländer Pepijn Lijnders gespielt haben, lässt eine Passage aus der Jürgen-Klopp-Biographie erahnen. Dort steht: „Buvac machte den Eindruck, als ob er mit dem zunehmenden Einfluss des vierten Assistenzcoaches nicht glücklich gewesen wäre.“ Der Mann aus dem Trainerstab des FC Liverpool* sprach kürzlich über die Verpflichtung von Thiago Alcantara vom FC Bayern:

Möchte Zeljko Buvac nicht selbst mal als Profitrainer im Rampenlicht stehen? „Natürlich würde ich darüber nachdenken, wenn der FC Barcelona anrufen würde. Ansonsten aber nicht“, lässt Jürgen Klopps früherer Assistent wissen. Dass sein Job in der russischen Liga nur eine Notlösung sei, bestreitet Buvac: „Wenn Sie wüssten, welche Angebote ich hatte, würden Sie nicht denken, dass ich nur hier bin, um beschäftigt zu sein“, entgegnet er auf eine entsprechende Frage. (PF) *tz.de ist ein Angebot des Ippen Digital Netzwerks

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare