In ungewohnter Rolle 

Bundesliga-Hammer: Jürgen Klinsmann kehrt nach Deutschland zurück - Erster Auftritt am Samstag

Seit 2009 ist Jürgen Klinsmann nicht mehr in der Bundesliga aktiv. Doch nun kehrt er überraschend nach Deutschland zurück!

  • Jürgen Klinsmann kehrt in die Bundesliga zurück.
  • Er tritt ein ungewöhnliches Amt an.
  • Zuvor war er als Nationaltrainer Ecuadors gehandelt worden. 

Update vom 7. November, 21.33 Uhr: Jürgen Klinsmann hat einen neuen Job! Der frühere Nationalcoach tritt allerdings kein Traineramt an, sondern findet sich vielmehr in einer ungewohnten Rolle wieder. 

Klinsmann steigt aller Voraussicht nach bei Hertha BSC ein. Der 55-Jährige soll nach Informationen der Bild (Artikel hinter Bezahlschranke) einen Sitz im neunköpfigen Aufsichtsrat der KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien) erhalten. Damit kehrt der gebürtige Göppinger nach seinem Aus als Bayern-Coach 2009 wieder in die Bundesliga zurück. 

Jürgen Klinsmann: Darum ist der frühere Nationaltrainer nun bei der Hertha aktiv

Seit diesem Sommer erhält die Hertha finanzielle Unterstützung durch den Investor Lars Windhorst. Diesen Freitag wird Windhorst sein Engagement - wie zuvor abgesprochen - weiter verstärken, kauft zusätzliche 12,4 Prozent der Klub-Anteile für 100 Millionen Euro. Dann stehen seinem Unternehmen „Tennor Holding“ insgesamt vier Plätze im Aufsichtsrat zu - einen davon soll Klinsmann erhalten. 

Windhorst und Klinsmann sollen sich vor Kurzem in Berlin kennengelernt und sofort geschätzt haben. Der frühere Bayern-Trainer ist zudem langjähriges Mitglied bei den Herthanern. Sein Vater wuchs in der Nähe Berlins auf und war daher von Kindheit an Anhänger der Alten Dame. Bereits am Samstag gegen Leipzig soll der momentan in Kalifornien lebende Klinsmann im Stadion sein und somit seinen ersten öffentlichen Auftritt haben. Der zuletzt spekulierte Job als Trainer Ecuadors hat sich somit übrigens erledigt - Klinsmann gehört jetzt wieder der Bundesliga an.

Vertrag fix? Jürgen Klinsmann hat wohl einen neuen Job als Trainer

Update 18. Oktober 2019, 17.20 Uhr: Die Spekulationen um den neuen Job von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann scheinen sich zu bewahrheiten. Wie bild.de vermeldet, hat sich der 55-Jährige mit dem Fußballverband von Ecuador auf einen Vertrag geeinigt. Klinsmann, der die DFB-Elf 2006 zum dritten Platz bei der WM führte, soll bei seinem neuen Arbeitgeber rund 4,5 Millionen Euro im Jahr verdienen. 

Ein großer Vorteil für Klinsmann ist dabei, dass er trotz neuem Arbeitsplatz weiter in seiner Wahlheimat Kalifornien wohnen kann. Ecuador steht momentan auf Platz 65 in der FIFA-Weltrangliste. Der bekannteste Akteur der Südamerikaner dürfte Antonio Valencia sein, der über 300 Spiele für Manchester United absolvieren durfte, jetzt allerdings wieder in der Heimat spielt.

Originalmeldung: Exotisches Job-Angebot: Ex-Bayern-Star bald wieder auf der Trainerbank?

München - Einst hätte er beim FC Bayern München fast alles revolutioniert, am Ende scheiterte er relativ schnell an der Säbener Straße: Jürgen Klinsmann. Zuvor hatte er bei der deutschen Nationalmannschaft weit mehr Erfolg, der ehemalige Mittelstürmer gilt als einer der Autoren des Sommermärchens 2006.

Dann folgten eben die Bayern, 2009 musste Klinsmann schließlich wieder seine Koffer packen. Den Schwaben zog es über den großen Teich, zunächst hatte er einen Job beim FC Toronto in Kanada, anschließend wurde er Trainer der US-amerikanischen Nationalmannschaft. 

Jürgen Klinsmann: Hat er einen neuen Trainerjob?

Mittlerweile ist Klinsmann als TV-Experte aktiv, zuletzt war er sogar als Präsident des VfB Stuttgart im Gespräch. Daraus wurde aber nichts. Und nun? Wie geht es für Klinsi weiter?

Offenbar hat der 55-Jährige nun ein Angebot aus Südamerika vorliegen: Wird Jürgen Klinsmann etwas Nationaltrainer von Ecuador? Nach Angaben der Zeitung „El Universo“ ist der Deal schon in trockenen Tüchern. 

Jürgen Klinsmann: Er soll Nationaltrainer von Ecuador werden

Das Blatt beruft sich dabei auf eine Quelle im Fußball-Verband. Nähere Angaben macht die Zeitung allerdings nicht. Klinsmann wollte sich, so teilte es sein Berater gegenüber der dpa mit, auf Nachfrage nicht zum Thema äußern.

Bei seinem Ex-Klub in München wird währenddessen über Transfers spekuliert: Zieht es Jerome Boateng weg von der Säbener Straße*? Auch um Thomas Müller und Alexander Nübel* ranken sich Gerüchte. Am Donnerstagnachmittag wird Trainer Niko Kovac auf der Spieltagspressekonferenz außerdem Rede und Antwort stehen. Hier gibt es den Live-Ticker. Mesut Özil hat sich außerdem zum ersten Mal nach seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft geäußert - und dabei schwere Vorwürfe erhoben. Im Gastspiel beim FC Augsburg kämpft der FC Bayern um die Rückkehr an die Tabellenspitze - ob das gelingt, können Sie in unserem Live-Ticker verfolgen.

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akl

Rubriklistenbild: © dpa / Federico Gambarini

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