Außergerichtliche Einigung?

Angebliche Vergewaltigung: Cristiano Ronaldo kann erstmal aufatmen

+
Cristiano Ronaldo hat gut lachen - im Falle der vorgeworfenen Vergewaltigung hat er einen ersten Teilerfolg erzielt. 

Cristiano Ronaldo kann erst einmal durchatmen - Die Anklage wegen Vergewaltigung wurde fallengelassen. Ist der portugiesische Superstar von Juventus Turin nun aus dem Schneider?

Las Vegas - Der wegen einer angeblichen Vergewaltigung angeklagte Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo, hat wohl einen ersten Teilerfolg erzielt. Wie der US-Mediendienst Bloomberg unter Berufung auf Gerichtsunterlagen berichtet, ist die Anklage anscheinend fallengelassen worden. 

Laut dem Bericht hat die US-Amerikanerin Kathryn Mayorga im Mai einen freiwilligen Klagerückruf bei dem Gericht in Las Vegas eingereicht. Ob die Klägerin zuvor eine außergerichtliche Einigung mit Ronaldo erzielt habe, gehe aus den Unterlagen nicht hervor. Bestätigungen der Polizei, der Anwälte beider Lager oder des Gerichts stehen noch aus. 

Vorwürfe gegen Cristiano Ronaldo wurden 2018 neu aufgerollt

Ronaldo hatte die Vorwürfe gegen ihn stets bestritten. Im Januar hatte die Polizei des Staates von Las Vegas die italienischen Behörden zur Entnahme einer DNA-Probe bei dem 34-Jährigen von Juventus Turin aufgefordert. Mayorga wirft dem portugiesischen Europameister vor, sie am 13. Juni 2009 in einem Hotelzimmer in Las Vegas vergewaltigt zu haben. 

Bereits damals hatte die US-Amerikanerin Anzeige erstattet und war ärztlich untersucht worden. Mayorga gab an, sie habe später für eine Zahlung von 375.000 Dollar einem Verzicht auf weitere rechtliche Schritte und einer Schweigevereinbarung zugestimmt. Nachdem die heute 35-Jährige ihre Vorwürfe im vergangenen Jahr erneuerte, wurden die Ermittlungen wieder aufgenommen. 

Doch nicht nur Ronaldo hat derzeit Probleme mit Vergewaltigungsvorwürfen, auch Fußball-Star Neymar sieht sich damit konfrontiert.

sid/tz

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare