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Lewandowski-Berater Zahavi überrascht mit Angebot an FC Bayern - in Frage kommt nur ein Spieler

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Von: Patrick Mayer

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Zuletzt eist Pini Zahavi Torjäger Robert Lewandowski aus seinem Vertrag beim FC Bayern los. Jetzt wendet sich der Spieleragent diplomatisch an die Münchner.

München - Momentan hat er mit seinem zweitteuersten Klienten ordentlich zu tun. Robert Lewandowski braucht dringend eine Spielerlaubnis beim FC Barcelona, doch die spanische La Liga stellt sich bislang quer. Spielerberater Pini Zahavi hatte den 33-jährigen Goalgetter vom FC Bayern nach Katalonien transferiert. Nachdem sich die Bosse an der Säbener Straße in München ebenfalls lange quer gestellt hatten.

Pini Zahavi: Spielerberater lockte David Alaba und Robert Lewandowski vom FC Bayern weg

Sein Verhältnis zur Führungsetage im beschaulichen Stadtteil Harlaching gilt als angespannt. Was war geschehen? Bereits im Sommer 2021 hatte der 78-jährige Israeli Zahavi Abwehrspieler David Alaba einen ablösefreien Wechsel zu Real Madrid ermöglicht - begleitet von harscher Kritik durch FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß.

In der anschließenden Saison gewann der 30-jährige Österreicher mit den „Königlichen“ die Champions League, während der deutsche Bundesliga-Rekordmeister in der Königsklasse bereits im Viertelfinale am Außenseiter FC Villarreal (0:1, 1:1) scheiterte.

Im Video: Bei Vorstellung im Camp Nou - Robert Lewandowski macht Barca-Ikone nach

Es folgte ein wochenlanges Wechseltheater um Lewandowski, nachdem Zahavi schon in der Causa Alaba Druck auf die Münchner gemacht hatte. Hoeneß meinte im September 2020 im „Doppelpass“ von Sport1 zur Alaba-Posse mit Zahavi: „Er hat einen geldgierigen Piranha als Berater und der Vater, den ich eigentlich sehr mag und mit dem ich immer gute Gespräche hatte, lässt sich sehr beeinflussen. Es geht wirklich nur ums Geld - sonst gar nichts. Er ist ja schon beim besten Verein der Welt.“

Pini Zahavi: Nach Kritik durch Uli Hoeneß - Annäherung an den FC Bayern?

Wie der Spiegel berichtete, bringt der Deal Alaba auf die komplette Laufzeit des Vertrags umgerechnet insgesamt fast 120 Millionen Euro ein. Zahavi soll per Provision 5,2 Millionen Euro verdient haben. Doch: Lassen sich die Wogen mit den Bayern noch glätten? Offenbar genau darum geht es jetzt dem mächtigen Spieleragenten, der auch den ehemaligen Münchner Spieler Pierre-Emile Höjbjerg (Tottenham Hotspur) vertritt.

„Ich hoffe, dass ich mit dem FC Bayern auch in Zukunft eine gute, freundschaftliche Beziehung haben kann“, sagte er der Sport Bild und erklärte: „Ich hoffe, dass ich ihnen Spieler bringen kann - und nicht nur Spieler vom Verein wegbringen werde.“

Transfermarkt: Die teuersten Klienten von Spielerberater Pini Zahavi

Name:Nationalität:Alter:Verein/Klub:Marktwert:
Christopher NkunkuFrankreich24RB Leipzig80 Millionen Euro
Robert LewandowskiPolen33FC Barcelona45 Millionen Euro
Pierre-Emile HöjbjergDänemark27Tottenham Hotspur40 Millionen Euro
Yannick CarrascoBelgien28Atlético Madrid40 Millionen Euro
Aleksandar MitrovićSerbien27FC Fulham20 Millionen Euro

Quelle: transfermarkt.de, Stand 10. August, 12.30 Uhr

Dafür kommt aber wohl nur ein Profi in Frage: Stürmer Christopher Nkunku von RB Leipzig, das gerade Angreifer Timo Werner vom FC Chelsea nach Sachsen zurückgeholt hat. Der 24-jährige Franzose hatte in der vergangenen Saison der Fußball-Bundesliga 20 Tore erzielt und 15 Treffer vorbereitet. Durch vier Tore, unter anderem den zwischenzeitlichen Ausgleich der Leipziger im Finale gegen den SC Freiburg, war der variabel einsetzbare Angreifer zudem maßgeblich am DFB-Pokal-Sieg der Ostdeutschen beteiligt. Zuletzt hatte er trotz intensiven Werbens aus dem Ausland seinen Vertrag bei RBL vorzeitig von 2024 bis 2026 verlängert.

Superdribbler von RB Leipzig: Christopher Nkunku (Mi.).
Superdribbler von RB Leipzig: Christopher Nkunku (Mi.). © IMAGO / Sportfoto Rudel

Christopher Nkunku: Mögliches Sturmduo mit Sadio Mané beim FC Bayern?

Der Vorjahres-Vierte ging dafür angeblich einen Kompromiss ein: So soll es für Sommer 2023 eine Ausstiegsklausel in seinem neuen Vertrag geben. Eine solche habe davor gefehlt, berichten mehrere Medien übereinstimmend. Laut Bild soll besagte Ausstiegsklausel bei über 60 Millionen Euro liegen. Bildet Nkunku etwa künftig beim FC Bayern ein Sturmduo mit Sadio Mané? Eine erste Annäherung durch Zahavi gibt es zumindest. (pm)

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