ARD-Experte beim Pokalfinale

Bastian Schweinsteiger macht kuriosen Vorschlag: Angela Merkel als neue DFB-Präsidentin?

Bastian Schweinsteiger (l.) und Bundeskanzlerin Angela Merkel.
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Bastian Schweinsteiger (l.) und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Bastian Schweinsteiger macht einen kuriosen, nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag. Der ARD-Experte wünscht sich Kanzlerin Angela Merkel als DFB-Präsidentin.

Berlin - Der DFB* befindet sich seit Wochen in einer handfesten Führungskrise. Präsident Fritz Keller hat auf internen und öffentlichen Druck hin seinen Rücktritt verkündet.

Doch wer will das Amt in dem zerrütteten Verband antreten? Zahlreiche Namen, wie Karl-Heinz Rummenigge, Rudi Völler oder Philipp Lahm wurden in den Ring geworfen. Bastian Schweinsteiger*, als ARD*-Experte beim DFB-Pokal-Finale im Einsatz, hat eine ganz andere Idee.

Bundeskanzlerin Merkel als DFB-Präsidentin?

Schweinsteiger hat bei der Suche nach einem neuen DFB-Präsidenten mit einem nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag überrascht. „Ich kenne auch eine erfahrene Dame, die ist ab Oktober frei“, sagte der Ex-Nationalspieler vor dem DFB-Pokal-Finale zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig.

„Die Frau Merkel, die wäre natürlich auch was. Die kennt sich aus.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel* wird ihr Amt nach der kommenden Bundestagswahl abgeben. „Wenn der DFB es so will, kann ich ein wenig helfen“, sagte Schweinsteiger augenzwinkernd. Der Weltmeister von 2014 kennt die Kanzlerin von Auftritten mit der deutschen Nationalmannschaft, Merkel gratulierte dem Team nach dem WM-Titel sogar in der Kabine.

Die Frau Merkel, die wäre natürlich auch was. Die kennt sich aus.

Bastian Schweinsteiger

DFB-Krise: Schweinsteiger sieht „Störenfried“

Zuvor hatte der 36-Jährige Veränderungen beim DFB angemahnt, der in einer tiefen Krise steckt. „Es ist ein sehr schlechtes Bild für den größten Sportverband auf der Welt mit sieben Millionen Mitgliedern.“ Nach der Rücktrittsankündigung von DFB-Präsident Fritz Keller müsse ein Nachfolger gefunden werden, der von Amateuren und Profis gleichermaßen unterstützt werde. „Dass man nicht immer diese Verteilungsprobleme hat“, so Schweinsteiger. „Das ist ein Störenfried, schon die ganze Zeit. Schlammschlacht kann man auch sagen.“

Er hoffe, dass nun Ruhe einkehre. Als ernst gemeinte mögliche Kandidaten für den nächsten DFB-Präsidenten nannte Schweinsteiger unter anderen Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß, Hans-Joachim Watzke, Christian Seifert und Philipp Lahm. „Aber man muss natürlich schauen, wer es denn machen will“, sagte er.

Keller hatte am Dienstagabend seine Bereitschaft zum Rücktritt erklären lassen. Auch Curtius wird den Verband verlassen. Interimsmäßig wird der DFB bis zum nächsten Bundestag mit Neuwahlen, der voraussichtlich Anfang 2022 stattfinden soll, von den ersten Vizepräsidenten Rainer Koch und Peter Peters geführt. Koch wird sich nicht zur Wiederwahl stellen, wie Curtius gehörte er im heftigen Richtungsstreit der vergangenen Monate zu den Gegenspielern von Keller. (ck/dpa) tz.de und Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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