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Unwetter wütet im Norden und legt Bahnverkehr lahm

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Von: Fabian Raddatz

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Unwetter wütet im Norden und legt Bahnverkehr lahm
In Bremen und Niedersachsen war die Feuerwehr damit beschäftigt, Sturmschäden zu beseitigen. © Daniel Bockwoldt/dpa

Ein heftiges Unwetter zog am Donnerstagnachmittag über Niedersachsen und Bremen und legte den Bahnverkehr lahm. Auch die Feuerwehr war gefordert.

Niedersachsen/Bremen – Plötzlich verdunkelte sich der Himmel, Blitze zuckten und dann kam der Stark-Regen. Ein heftiges Unwetter zog am Donnerstagnachmittag, 4. August 2022, über Niedersachsen und Bremen. Neben Behinderungen im Bahnverkehr musste auch die Feuerwehr zu Einsätzen ausrücken.

So kam es auf den Bahnstrecken zwischen Bremen und Hamburg sowie Hannover und Hamburg zu Störungen. Weil bei Buchholz in der Nordheide (Landkreis Harburg) Bäume auf die Gleise gestürzt waren, sind zahlreiche Fahrgäste eines Metronoms am Bahnhof in Rotenburg gestrandet.

Bis in die frühen Morgenstunden habe es gedauert, bis auch die letzten Reisenden ihr Ziel mit dem Bus erreicht hatten. Mittlerweile würden die Züge wieder nach Fahrplan fahren, teilte die Deutsche Bahn sowie das Metronom-Unternehmen mit.

Unwetter wütet im Norden und legt Bahnverkehr lahm: Zahlreiche Einsätze für die Feuerwehr

Auch die Feuerwehr war bei dem Unwetter gefordert: In Harpstedt (Landkreis Oldenburg) geriet ein Feld in Brand, die Feuerwehr konnte es aber schnell löschen. Im Kreis Rotenburg wütete das Unwetter kurz, aber heftig. Die Schäden waren zahlreich: Bäume waren auf Häuser, Autos und Straßen gestürzt.

Eine 18-jährige Autofahrerin kollidierte bei Horstedtauf mit einer massiven Eiche, die auf die Fahrbahn der K201 gefallen war. Die junge Frau wurde glücklicherweise nur leicht verletzt, ihr Fahrzeug erlitt allerdings Totalschaden.

Unwetter fordert die Feuerwehr im Landkreis Verden: Keine größeren Schäden in Bremen

Im Landkreis Verden zählte die Feuerwehr rund 80 Einsätze, zwölf davon allein im Stadtgebiet Verden. Vermehrt waren Bäume umgekippt und Straßen blockiert.

Weitgehend glimpflich verlief das Unwetter im Bremer Stadtgebiet. Dort verzeichnete die Feuerwehr rund 40 Einsätze, zumeist wegen Kleinigkeiten. In Walle schlug ein Blitz in ein Haus ein, doch auch hier hielt sich der Schaden in Grenzen.

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