Nach vier Tagen

Schießerei in Hannover: Mutmaßlicher Todesschütze stellt sich der Polizei

Rinor Z., der mutmaßliche Todesschütze von Hannover, stellte sich am Montag den Behörden. Seine Flucht dauerte vier Tage.

Hannover - Am Montagnachmittag hat sich der mutmaßliche Todesschütze von Hannover den Ermittlern gestellt. Am Montagnachmittag sei er der Haftrichterin vorgeführt worden, erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover der dpa. Der 32-jährige Rinor Z. sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Bauunternehmer Totschlag vor.

Er war seit Donnerstag auf der Flucht. Er wird verdächtigt, am Donnerstag in der Arndtstraße während der Fahrt den 30 Jahre alten Armin N. in einem fahrenden Auto erschossen zu haben.

Schießerei in Hannover: Mutmaßlicher Täter vier Tage auf der Flucht

Rinor Z. soll am Donnerstag in seinem Fahrzeug attackiert worden sein. Darauf hin soll er eine Waffe gezogen und geschossen haben.

Die Flucht von Rinor Z. dauerte vier Tage lang. Angeblich wollte er seine Familie vor möglichen Racheakte aus dem Umfeld des Verstorbenen schützen und fühlte sich auch persönlich bedroht. Auch im Gefängnis sei er nach eigenen Angaben vor Angehörigen des Verstorbenen nicht sicher gewesen. Zuvor hatte sein Anwalt Fritz Willig angekündigt, dass sich sein Mandant den Behören stellen wollen. Nun hat er diese Ankündigung umgesetzt. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

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