Feuerwehr und Polizei im Dauereinsatz

Sturm in Niedersachsen und Bremen: „Goran“ sorgt für zahlreiche Schäden

Das Sturmtief „Goran“ ist über Niedersachsen gezogen. Dabei kam es zu zahlreichen Einsätzen von Feuerwehr und Polizei.

Emden/Dörpen - Sturmtief „Goran“ hat am Donnerstag zu zahlreichen Einsätzen von Polizei und Feuerwehr in Niedersachsen geführt. Nahe Riepe im Landkreis Aurich wurde ein kleinerer Lastwagen von einer Sturmböe erfasst und in den Straßengraben geschleudert, wie eine Polizeisprecherin in Aurich mitteilte. Der Fahrer wurde verletzt. Die aufwendige Bergung des Fahrzeuges habe mehrere Stunden gedauert. Auf der A27 bei Verden wurde ein Lkw-Anhänger umgeweht.

Auch abgebrochene Äste, umgekippte Bäume und verschmutzte Fahrbahnen störten seit dem Donnerstagmorgen den Verkehr in Ostfriesland, wie eine Polizeisprecherin in Leer mitteilte. Bei Rhauderfehn krachte ein größerer Ast vor das fahrende Auto einer Frau. Insgesamt rückte die Polizei allein in Ostfriesland zu mehr als 30 Einsätzen aus. Auch in Bremen musste die Feuerwehr zu mehreren Einsätzen aufgrund von Sturm „Goran“ ausrücken.

Sturm in Niedersachsen: Fahrer landet mit Auto im Graben

In der Samtgemeinde Dörpen im Emsland landete ein Fahrer mit seinem Auto ebenfalls in einem Straßengraben, als er einem umstürzenden Baum auswich. Er blieb unverletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Zudem löste der starke Wind Teile der Fassade und des Daches eines Bullenstalls und schleuderte diese auf eine nahegelegene Bundesstraße. Auch bei diesem Einsatz wurde aber niemand verletzt.

Sturmtief „Goran“ hat viele Schäden in Niedersachsen erzeugt.

Im Kreis Stade zählte die Polizei rund zehn sturmbedingte Einsätze. Dort stürzten kleinere Bäume um, Dachpfannen wurden aufgewirbelt. Niemand kam zu Schaden, wie ein Sprecher sagte.

Rubriklistenbild: © dpa

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