Anlage zum zweiten Mal beschädigt

Sturm „Mortimer“ bricht Rotorblatt von Windrad ab

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Ein Windrad in Wriedel hat im September erneut ein Rotorblatt verloren.

Von einem Windrad im Kreis Uelzen ist bei stürmischen Wetter ein langer Flügel abgebrochen. Kurios: Bereits im Februar war dieselbe Anlage durch starken Wind beschädigt worden.

Update vom 30. September: Bei Wriedel im Landkreis Uelzen ist während des Sturms „Mortimer“ ein Rotorblatt eines Windrades abgebrochen. An der Anlage war bereits im Februar bei stürmischem Wetter ein Rotorblatt abgebrochen.

Originalmeldung vom 10. Februar:

Von einem 100 Meter hohen Windrad im Kreis Uelzen ist bei stürmischen Wetter ein über 30 Meter langes Rotorblatt abgebrochen. Verletzt wurde dabei nach Angaben der Polizei vom Sonntag niemand.

Ein Windrad steht im Februar 2019 mit nur noch zwei Flügeln auf einem Feld. Von dem Windrad ist bei stürmischen Wetter ein über 30 Meter langer Flügel abgebrochen.

Das Windrad ist Teil eines Windparks in der Gemeinde Wriedel mit zehn weiteren ähnlichen Anlagen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Passanten hatten Polizei und Feuerwehr am Samstagnachmittag alarmiert, nachdem sie den Vorfall bemerkt hatten.

Flügel bricht ab: Schaden bis 150.000 Euro

Der Windparkbetreiber Energiekontor schätzt den Schaden an der Anlage auf 100.000 bis 150.000 Euro. Das Windrad sei seit 2002 in Betrieb gewesen. Einen ähnlichen Vorfall habe es im vergangenen Jahr bei einer Anlage in Brandenburg gegeben. Damals sei ein Blitzeinschlag als Ursache vermutet werden, dies könne aber diesmal ausgeschlossen werden, sagte der Leiter der Betriebsführung bei Energiekontor, Carsten Schwarz, der Deutschen Presse-Agentur.

Von dem Windrad ist bei stürmischem Wetter ein über 30 Meter langer Flügel abgebrochen.

Das Windkraftrad in Uelzen habe sich am Samstag bei hohen Windgeschwindigkeiten zunächst ordnungsgemäß selber abgeschaltet. Dann sei es wieder angelaufen, danach sei der Flügel abgebrochen. Ein Gutachter soll den Schaden am Montag untersuchen. Die anderen zehn Anlagen in dem Windpark liefen normal weiter.

Quelle: kreiszeitung.de

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